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Gasanalyse durch Gasmessgeräte

Flüchtige Gefahrenstoffe messen

Gasmessung, Gasanalyse

Gasmessgeräte sind wichtig für die Unfall vorbeugende Gasanalytik.

Zum Thema Gasmessung, Gasanalyse können Sie im Produkte- und Lieferantenverzeichnis zu Arbeitsschutz- und Umweltschutz im Betrieb weitere Informationen schnell und kostenlos direkt vom Anbieter anfordern:

Vom Umgang mit brennbaren, explosiven oder toxischen Gasen am Arbeitsplatz gehen große Gefahren aus. Betriebe sind daher auf eine zuverlässige Gasmesstechnik angewiesen. Je nach Gefahrentyp und Einsatzbereich  gibt es daher unterschiedliche Messverfahren und Typen von Gasmessgeräten zur Gasanalyse.

Neben der Auswahl des Messverfahrens ist auch der passende Messgerätetyp zu berücksichtigen. Eine Gaswarnanlage ist fest installiert und überwacht mit Hilfe von Gasdetektoren permanent gefährliche Gaskonzentrationen. Tragbare Gasmessgeräte sind hingegen wichtig für den Personenschutz und können mobil in vielen Bereichen eingesetzt werden.  Zudem gibt es Hilfsmittel wie Probenahmepumpen, Gasprüfröhrchen oder speziellen Lecksuchsysteme.  Je nach Situation ist auch zu entscheiden, ob ein Ein- oder Mehrgasmessgerät zum Einsatz kommt.

Gase und flüchtige chemische Verbindungen werden in der Regel in drei Gefahrengruppen eingeteilt: Toxische Gasen und Dämpfe (TOX), brennbare und explosive Gasen (EX), sowie Sauerstoff (OX). Die Gasmessung erfolgt dabei meist in Messbereichen, in denen sich gefährliche Gas-Konzentrationen bilden können.  Bei den EX-Gasen (z.B. Erdgas, Propan- oder Methangas), wird an der unteren Explosionsgrenze (UEG) gemessen. Bei TOX-Gasen wird der MAK-Wert (Maximale Arbeitsplatz Konzentration) meist im ppm-Bereich (engl: parts per million) gemessen. Sauerstoff erfasst man hingegen im Vol%-Bereich (in der Luft ca.  20,9 Vol %).

Die Wahl des richtigen Messverfahrens für die Gasysanalyse ist von einer Reihe von Faktoren abhängig: Welcher Messbereich muss berücksichtigt werden? Liegt eine permanente Gaskonzentration vor?  Wie beeinflussen Temperatur, Feuchte oder Vibrationen das Messergebnis?  Weitere Kriterien bei der Wahl des passenden Messgeräts sind die Reichweite, die Reaktionszeit, die Lebensdauer, die Wartungsintensivität sowie die Anschaffungskosten.

Weitere Entscheidungskriterien bei der Gasmesstechnik sind die Ansprechzeit (Warnverzögerung), der Ex-Schutz (Vermeidung elektrischer Zündungen), die Justierung / Kalibrierung sowie die Eichpflicht. Auch die Größe und Qualität und des Anzeigemonitors, die Auswertungssoftware, der Datenspeicher, die Akku-Leistung, die Schlagfestigkeit, Wasserdichte, und Signalfarbgebung des Gehäuses spielen eine Rolle. Durch den Einbau von optischen oder akustischen Alarmsignalen sowie Schaltkreisen zur Koppelung an eine Gaswarnzentrale können Gasmessgeräte Teil eines umfassenden Sicherheitssystems sein.

Die Planung des Einsatzes von Gasmesstechnik sollte auf jeden Fall von einem Fachmann durchgeführt werden, den es müssen auch eine Reihe von gesetzlichen Bestimmungen berücksichtigt werden: Explosionsschutzverordnungen und EG-, VDI- und VDE-Richtlinien, Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) und Gefahrstoff-Richtlinien, Bundes-Immissionsschutzgesetz (BimSchG), Chemikaliengesetz (ChemG), Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS), Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), Technischen Regeln Betriebssicherheit (TRBS) sowie Geräte- und Produktsicherheitsgesetzt (GPSG) und -Verordnungen (GPSGV)

Info-Tipp:
Fachartikel zu Messverfahren in der Gasmesstechnik.

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