Nachricht

Gesunde Arbeit durch langsame Gabelstapler

BGN hat den Effekt von Geschwindigkeitsdrosselung bei Gabelstaplern und Elektroameisen untersucht

Die Geschwindigkeitsdrosselung bei Gabelstaplern und Elektroameisen bringt neben dem Kollisionsschutz noch weitere Vorteile: Weniger Geschwindigkeit bedeutet weniger Schwingungen - und damit ein geringeres Risiko für Wirbelsäulenerkrankungen. Das haben Schwingungsmessungen und Arbeitsplatzanalysen der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) in drei Fleischwirtschaftsbetrieben ergeben.

Die Fahrgeschwindigkeiten wurden von etwa 20 km/h bei den Gabelstaplern und 13 km/h bei Elektroameisen auf 10 km/h gedrosselt. Die Geschwindigkeit einer bereits gedrosselten Ameise wurde auf 3 km/h reduziert. Die BGN fand heraus: Bei den auf 10 km/h gedrosselten Fahrzeugen nahm die Schwingungsbelastung um null bis 30% (im Durchschnitt um 20%) ab. Gleichzeitig wurden die Transportaufgaben in einem akzeptablen Zeitrahmen erledigt. Bei der Tempodrosselung auf 3 km /h gab es keine Abnahme der Vibrationen mehr und die Zeit, in der die Aufgaben erledigt werden konnten, war nicht mehr akzeptabel.

Fazit: Vieles spricht für die Einführung der Langsamkeit - doch die Geschwindigkeitsdrosselung ist nicht für alle Fahrzeuge geeignet und zu langsam sollte die Arbeit auch nicht werden.

Auch diese Nachrichten könnten Sie interessieren:

Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie zu, dass Cookies in Ihrem Browser platziert werden.  [mehr erfahren] OK, verstanden