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Umfrage: Höhenverstellbare Arbeitstische immer häufiger in Betrieben zu finden

Präventionskampagne plädiert für Sitz-Steh-Arbeitsplätze

Wer hätte das gedacht: Etwa ein Drittel der deutschen Unternehmen stellt seinen Mitarbeitern höhenverstellbare Arbeitstische zur Verfügung. Das hat eine Umfrage für die Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken" ergeben.

Schon seit Jahren raten Ergonomie-Experten, mehrfach am Tag zwischen Stehen und Sitzen zu wechseln. So sollen Verspannungen und Rückenbeschwerden verhindert und Muskeln aktiviert und entlastet werden. Die zwei Drittel der Unternehmen, die sich davor scheuen, ihren Mitarbeitern höhenverstellbare Arbeitstische zur Verfügung zu stellen, könnten einen Fehler begehen. "Mit dieser falschen Sparsamkeit erweisen sich die Unternehmen einen Bärendienst", so Dr. Peter Schäfer, Präventionsexperte bei der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (BGV). Der Kostenunterschied zwischen festen und höhenverstellbaren Arbeitstischen sei in den letzten Jahren stark geschrumpft, außerdem koste ein Krankheitstag oft schon mehr als der Preisunterschied betrage. Und laut Bildschirmverordnung ist geregelt, dass andere Hilfsmittel, wie etwa Fußstützen, die letzte Wahl für einen ergonomischen Arbeitsplatz sein sollten.

Immer mehr Chefs scheinen laut der Umfrage zu erkennen, dass Sitz-Steh-Arbeitsplätze eine wunderbare Investition gegen Rückenschmerzen und Kopfschmerzen sind, die sich letztendlich lohnt. Übrigens: Nicht nur im Büro, auch im Handwerk können höhenverstellbare Arbeitstische sinnvoll sein.

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