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ZDB will Verschärfung der Feinstaubgrenzwerte im Baugewerbe verhindern

Schreiben an BMAS soll's richten

Nicht umsetzbar? Unrealistisch? Auch mit bestem Willen nicht machbar? Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) fordert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) dazu auf, von der Verschärfung der Feinstaubgrenzwerte abzusehen. Er hält die geplanten Werte für nicht einhaltbar. Das mache dem Baugewerbe Sorgen.

In der Diskussion ist es, den MAK-Wert (Maximale Arbeitsplatzkonzentration) von 3 mg/m3 auf 0,3 mg/m3 zu senken.

„Dieser Wert mag in den staubfreien Produktionshallen der Industrie erreichbar sein. Für die Bauwirtschaft, das sagt schon der gesunde Menschenverstand, ist dieser Wert Utopie. Es sei denn, wir verzichten komplett auf jegliche Bautätigkeit. Alternativ müssten unsere Mitarbeiter den ganzen Tag mit Atemschutzmasken auf den Baustellen arbeiten, wobei letzteres verboten ist", so Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des ZDB.

Außerdem fordert der ZDB eine Machbarkeitsstudie für alle Wirtschaftzweige mit allen Tätigkeiten, für große Unternehmen sowie mittlere und kleine, die beweisen soll, dass die Einhaltung der neuen Feinstaubgrenzwerte ein Ding der Unmöglichkeit ist.

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