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Gefährliche Forstarbeit: Aufarbeitung von Windschäden

SVLFG gibt Sicherheits-Tipps

Wenn wieder ein Orkan oder ein starker Wind über Deutschland hinweggefegt ist und das Schlimmste überstanden ist, atmet die Bevölkerung auf. Für Forstarbeiter wird es jetzt erst richtig gefährlich: Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) weist auf die "Lebensgefahr bei der Windwurfaufarbeitung" hin und gibt Sicherheits-Tipps.

Die Aufarbeitung der Windwurfschäden gehört laut SVLFG zu den gefährlichen Tätigkeiten bei der Waldarbeit. Die Befolgung der Arbeitsschutz-Tipps der SVLFG soll für mehr Sicherheit sorgen.

Hier finden Sie eine Zusammenfassung der Sicherheits-Tipps:

  • schätzen Sie in Ruhe die Lage ein und beginnen Sie dann erst mit den Arbeiten
  • Gefährdungsbeurteilung und Unterweisung sind Pflicht, Schulung und praktische Einweisung lohnende Kür
  • die Arbeiten sollten von Profis ausgeführt werden, und zum Beispiel nicht von Privatleuten, die Brennholz brauchen
  • wählen Sie das Arbeitsverfahren passend zu und abhängig von der Situation
  • der Einsatz von Maschinen (Harvester, Bagger) erhöht in der Regel die Arbeitssicherheit
  • keine Alleinarbeit!
  • Arbeits- und Pausenzeiten sollten eingehalten werden
  • der Einsatz eines Notrufsystems ist dringend zu empfehlen
  • Forstseilwinden, besser Forstspezialschlepper, sind unverzichtbar
  • stellen Sie vor Beginn der Arbeiten sicher, dass Wege ordnungsgemäß gesperrt sind
  • Verbandsmaterial muss bereitstehen
  • tragen Sie die erforderliche Persönliche Schutzausrüstung (PSA)!

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