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Betrieblicher Brandschutz: Unterweisung und Brandschutzhelfer sind das A und O

Brandschutz-Tipps vom bvbf

Ein Brand ist eine Gefahr für jedes Unternehmen. Die Folgen können verheerend sein – bis hin zur Insolvenz. Dem betrieblichen Brandschutz sollte also die angemessene Aufmerksamkeit zukommen. Der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. (bvbf) weist aktuell auf zwei der wichtigsten Aspekte im betrieblichen Brandschutz hin: Regelmäßige Unterweisungen der Mitarbeiter und die Ausbildung von speziell geschulten Brandschutzhelfern sind das A und O! So weiß im Brandfall jeder, was zu tun ist.


Brandschutzhelfer ausbilden

Brandschutzhelfer sind für die Selbsthilfe im Ernstfall besonders wichtig, denn sie sind fachkundig unterwiesen und durch praktische Übungen im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen vertraut. Die BGI/GUV-I 5182 „Brandschutzhelfer – Ausbildung und Befähigung“ von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) bietet die nötige Information rund um die Ausbildung von Brandschutzhelfern. Was muss die Ausbildung beinhalten? Wie lange dauert sie? Wer darf ausbilden? Wie oft muss das Wissen aufgefrischt werden?

Die Ausbildung zum Brandschutzhelfer beinhaltet also die fachkundige Unterweisung und die praktische Löschübung. Für die Ausbildung zum Brandschutzhelfer sind klare Anforderungen an den Ausbilder definiert. Nur so ist gewährleistet, dass das Erlernte richtig und systematisch unter den betrieblichen Gegebenheiten und an der jeweiligen Arbeitsstätte umgesetzt werden kann.


Regeln für Arbeitsstätten ASR A2.2 „Maßnahmen gegen Brände“ beachten

Der bvbf betont außerdem, dass Arbeitgeber den betrieblichen Brandschutz mit einer fachkundigen Gefährdungsbeurteilung strukturiert organisieren können. Als Orientierung gilt hier die Technische Regel für Arbeitsstätten "Maßnahmen gegen Brände" (ASR A2.2). Die jährliche Unterweisung der Beschäftigten, die Stellung von Brandschutzhelfern sowie die betriebliche Ausstattung mit Alarmierungs- und Feuerlöscheinrichtungen und deren Wartung sind dort übersichtlich geregelt. Die Verhütung von Bränden und das richtige Verhalten im Brandfall (Alarmierung und Bekämpfung von Entstehungsbränden) sind auf Basis der Gefährdungsbeurteilung mit angemessenen technischen und organisatorischen Brandschutzmaßnahmen zu verknüpfen.

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