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Neues Online-Portal 'Gewaltprävention in der Pflege'

Hilfe und Information zur Vermeidung von Krisenfällen

Gewalt in der Pflege hat viele Gesichter: Beschimpfungen, entwürdigende Umgangsweisen, Vernachlässigungen, aber auch körperliche Übergriffe. Etwa 40 % der Pflegenden berichten in einer Studie des Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) darüber, mit aggressivem Verhalten von Pflegebedürftigen konfrontiert gewesen zu sein. Etwa ein Drittel hat sich selbst schon einmal problematisch verhalten. Erschreckende Zahlen. Und die Gewalt kann alle treffen – Gepflegte als auch Pflegende. 

Die meisten Situationen könnten allerdings durch Know-how entschärft werden. Beteiligte könnten eskalierende Pflegesituationen vermeiden, wenn sie wüssten, wie. Das neue Online-Portal „Gewaltprävention in der Pflege“ vom ZQP soll dieses Know-how bieten und Hilfestellung leisten. Erstmals werden hier zentral fundierte Informationen, Entlastungsmöglichkeiten, praktische Tipps sowie Kontaktdaten zu bundesweiten Krisentelefonen für alle Beteiligten in der Pflege angeboten.

Das neue ZQP-Portal liefert

  • Zahlen und Fakten darüber, in welcher Art und Häufigkeit Gewalt in der Pflege vorkommt und wodurch sie entstehen kann
  • verständliche und übersichtliche Antworten auf die häufigsten und wichtigsten Fragen rund um das Thema
  • eine Übersicht zu Hilfe- und Entlastungsmöglichkeiten
  • Servicenummern, erreichbare Notfallnummern, Beratungskontakte


„Gerade bei dem Thema Gewalt ist es häufig nicht leicht, sich jemandem anzuvertrauen und über seine persönlichen Erfahrungen zu sprechen. Daher sind telefonische Angebote für viele Menschen sicherlich eine erste gute Kontaktmöglichkeit“, so Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des ZQP.

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