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Winter im Baugewerbe: Weiterbildung statt Freistellung!

Asbest-Sachkunde dürfte 2014 gefragt sein

Weiterbildung statt Freistellung! Der TÜV Thüringen rät Bauunternehmen, die Winterpause für die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu nutzen, anstatt sie vorübergehend freizustellen. In der Hauptsaison des Baugewerbes von Frühjahr bis Spätherbst sei dafür in den meisten Unternehmen keine Zeit. Der Winter bietet sich also geradezu an.

Bauunternehmen könnten ihr Personal so wieder auf den aktuellen Stand bringen. Thomas Büschel, Geschäftsführer der TÜV Akademie des TÜV Thüringen glaubt, dass Unternehmen, die in der Winterpause in die Weiterbildung ihrer Beschäftigten investieren, im Frühjahr wettbewerbsfähiger dastehen. "Geschulte Baufachleute erhöhen zweifellos die Einsatzflexibilität und können in der hart umkämpften Baubranche zum Wettbewerbsvorteil werden", so Thomas Büschel

Für Beschäftigte liegt der Vorteil ebenfalls klar auf der Hand: In vielen Ausschreibungen werden gesetzliche Befähigungsnachweise verlangt. Außerdem steigert aktuellstes Know-how die Sicherheit am Arbeitsplatz Baustelle.

Ein Schwerpunkt für solche Befähigungsnachweise dürfte im Winter 2014/2015 auf dem Nachweis der Sachkunde im Umgang mit Asbest liegen. Seit Beginn dieses Jahres ist eine Änderung der Technischen Regel für Gefahrstoffe (TRGS) in Bezug auf Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten an fest gebundenen Asbestprodukten (TRGS 519) in Kraft. Sachkundige müssen ihre Befähigung neu nachweisen (das Arbeitsschutz-Portal berichtete).

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