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Weißer Hautkrebs ist jetzt Berufskrankheit

Neue Berufksrankheiten-Verordnung gilt ab Januar 2015 - Gesundheit ist Hautsache

Jetzt ist es amtlich: Nach vielen Beratungen und kontroversen Diskussionen können ab 1. Januar 2015 bestimmte Hautkrebsformen als Berufskrankheit Nr. 5103 anerkannt werden. Dann tritt die neue Berufskrankheiten-Verordnung in Kraft, die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) jetzt veröffentlichte. Seit Ende 2013 war bereits eine Anerkennung als "Wie-Berufskrankheit" möglich (das Arbeitsschutz-Portal berichtete).

Neben der BK 5103 "Plattenepithelkarzinome oder multiple aktinische Keratosen der Haut durch natürliche UV-Strahlung" gibt es drei weitere beruflich bedingte Erkrankungen, die in die neue BK-Liste aufgenommen werden:

  • das Carpaltunnel-Syndrom als BK 2113 "Druckschädigung des Nervus medianus im Carpaltunnel (Carpaltunnel-Syndrom) durch repetitive manuelle Tätigkeiten mit Beugung und Streckung der Handgelenke, durch erhöhten Kraftaufwand der Hände oder durch Hand-Arm-Schwingungen"
  • Kehlkopfkrebs durch Schwefelsäuredämpfe als BK Nr. 1319 "Larynxkarzinom durch intensive und mehrjährige Exposition gegenüber schwefelsäurehaltigen Aerosolen"
  • das Hypothenar-Hammer-Syndrom und Thenar-Hammer-Syndrom als BK Nr. 2114 "Gefäßschädigung der Hand durch stoßartige Krafteinwirkung (Hypothenar-Hammer-Syndrom und Thenar-Hammer-Syndrom)"

Die Länder müssen der Verordnung noch zustimmen. Laut BMAS können sich Betroffene aber jetzt schon bei ihren Unfallversicherungsträgern melden.

Übrigens: Infos für gesunde Haut finden Sie in diesem Beitrag im Arbeitsschutz-Portal!



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