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Haustiere am Arbeitsplatz - gut oder schlecht?

Monster-Umfrage spaltet die Gemüter

Deutschland, Land der Haustiere? Anhand folgender Zahlen könnte man meinen, dass die Deutschen echte Haustiernarren sind: 28 Millionen Haustiere lebten 2013 in Haushalten der Bundesrepublik – 11,5 Millionen Katzen, gefolgt von Hunden mit 6,9 Millionen. Doch am Arbeitsplatz hört die Liebe zum Haustier auf, beziehungsweise spaltet sich die deutsche Bevölkerung. 35% schätzen den Einfluss von Haustieren am Arbeitsplatz als sehr positiv ein, 34% dagegen als sehr negativ. Das hat eine Umfrage unter 760 deutschen Monster-Nutzern ergeben. Noch erstaunlicher als die deutschen Ergebnisse sind die Unterschiede zum Nachbarland Österreich: Hier sind 52% der 227 Befragten von einer sehr positiven Auswirkung überzeugt, nur 6% schätzen die Wirkung als sehr negativ ein.

Dabei scheint die positive Wirkung von vierbeinigen Kollegen im Büro erwiesen zu sein: "Hunde am Arbeitsplatz bringen nicht nur Vorteile für Arbeitnehmer, sondern auch für Arbeitgeber. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Hunde das Stresslevel im Büro deutlich senken", stimmt Markus Beyer vom Bundesverband Bürohund zu. "Körperlich und psychisch gesunde Mitarbeiter sind produktiver und weniger anfällig für beispielsweise Burn-Outs oder dessen psychosomatische Vorläufer. Arbeitgeber können sich so über höhere Erträge mit gleichzeitiger Kostensenkung freuen, positive Effekte auf die Mitarbeiterbindung nicht zu vergessen", ergänzt Beyer. Der Bundesverband Bürohund klärt über die richtige Einbindung der vierbeinigen Teammitglieder auf.


Nützliche Infos für Tiere am Arbeitsplatz

Rechtslage: Weder in Deutschland noch in Österreich besteht ein rechtlicher Anspruch, Haustiere mit an den Arbeitsplatz zu bringen. Eine Erlaubnis des Managements oder der Personalabteilung ist freiwillig und kann auch wieder zurückgenommen werden – Blindenhunde ausgenommen!

Klärungsbedarf: Bevor Sie Waldi & Co. mit ins Büro bringen, sollten Sie mit Ihren Kollegen darüber sprechen. Beziehen Sie das Team mit ein, so vermeiden Sie Konflikte und schaffen eine positive Grundstimmung. Klären Sie auch, ob einer Ihrer Kollegen unter einer Tierhaarallergie leidet. Die Gesundheit der Beschäftigten geht natürlich vor!

Arbeitsumgebung: Wichtig ist, dass sich Ihr tierischer Freund im Büro wohlfühlt und nicht Stunden unter den Schreibtisch gezwängt verharren muss. Prüfen Sie deshalb vorab folgende Checkliste:

  • Ist die Geräuschkulisse an Ihrem Arbeitsplatz für das Tier erträglich?

  • Gibt es einen geeigneten Rückzugsraum?

  • Liegen penetrante Gerüche in der Luft, die der feinen Nase schaden könnten?

  • Gibt es Freilauf-Möglichkeiten, bzw. sind Spaziergänge in der Umgebung möglich?

Für die gelungene Integration eines Haustiers am Arbeitsplatz ist es wichtig, einen Arbeitsplatz mit Vorgesetzten und Kollegen zu finden, die eine gleiche Einstellung zum Thema teilen. Sonst ist Stress vorprogrammiert.

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