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Von Gas-Herd bis Gas-Heizstrahler - das müssen Sie bei der Abgasführung beachten!

BGN-Hilfe für die Abgasführung beim Betrieb von Gasgeräten

Bereits im März 2012 wurde der Grenzwert für Abgase, die beim Betrieb von Gasgeräten entstehen, von 50 auf 14 kW gesenkt. Hier handelt es sich um die sogenannte Gesamt-Nennwärmebelastung. Ein wichtiges Thema zum Beispiel für den Arbeitsschutz in Küchen, doch immer noch verzeichnet die Berufsgenossenschaft für Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) viele Fragen und Unsicherheiten beim Thema Abgasführung und Luftreinhaltung am Arbeitsplatz. Deswegen gibt es jetzt die "Beratungshilfe zur Sicherstellung der Abgasführung von Gasgeräten bei Neuanlagen und bestehenden Anlagen" von der BGN als kostenlosen Download.

Grundsätzlich gilt: Für alle Anlagen, die vor dem 01. März 2012 errichtet wurden, liegt der Grenzwert nach wie vor bei 50 kW. Wenn Gasgeräte nur durch eine 33kg-Flüssiggasflasche oder durch maximal zwei 11kg-Flaschen versorgt werden, sind die Änderungen ebenfalls irrelevant. Hier ist die tatsächlich erreichbare Leistung durch die Entnahmeleistung der Flaschen auf 7,72 kW begrenzt. Wer unter diesen Voraussetzungen ein Gerät betreibt und die Anforderungen an die Abgas-Abführung bereits erfüllt hat, muss auch nach den Änderungen keine weiteren Maßnahmen ergreifen. Für alle anderen bietet sich der BGN-Download an: Beispiele zeigen, welche Maßnahmen sinnvoll sind, vom organisatorischen bis zum technischen Arbeitsschutz.

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