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Weltnichtrauchertag am 31. Mai

Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz

Raucher sterben im Durchschnitt 14 Jahre früher als Nichtraucher. Jährlich sterben in der EU etwa 79.000 Raucher an den direkten Folgen des Tabakkonsums, darunter 7.300, weil sie am Arbeitsplatz Tabak-Rauch ausgesetzt sind. In Deutschland sind etwa 13% der Todesfälle durch das Rauchen bedingt, was für das Jahr 2007 fast 110.000 Tabak-Tote bedeutet. Angesichts dieser Zahlen soll der Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2015 Zeichen setzen - für eine rauchfreie Welt und vor allem für rauchfreie Arbeitsplätze. Ins Leben gerufen wurde der Weltnichtrauchertag von der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Das Thema für den Weltnichtrauchertag 2015 ist top-aktuell: Es geht um "E-Zigaretten und E-Shishas - Chemie für die Lunge".

In Deutschland ist der Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz in verschiedenen Gesetzen geregelt, unter anderem in der Arbeitsstättenverordnung, in der Technischen Regel für Arbeitsstätten ASR A3.6 "Lüftung" oder im Gaststättenrecht. Dies hat in den meisten Betrieben zu Rauchverboten geführt, oft gibt es auch Raucherräume, Raucherkabinen oder Raucherecken. Verantwortlich für den Nichtraucherschutz ist der Arbeitgeber bzw. die Führungskraft.

Natürlich finden Sie auch im Arbeitsschutz-Portal nützliche Infos und Downloads zum Thema Nichtraucherschutz. Über die Links gibt es Infos und eine Broschüre für Führungskräfte zum Thema "Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz". Außerdem gelangen Sie zum Napo-Film "Lungs at work" und zur Anti-Raucher-Kampagne "Ex-Raucher sind nicht aufzuhalten!" von der Europäischen Kommission. Im Rahmen dieser Kampagne gibt es den kostenlosen iCoach: ein Programm, das Unterstützung und Tipps in den verschiedenen Phasen der Raucherentwöhnung bietet.

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