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Notfallplan-Musterformular für Aufzüge

Neue BetrSichV schreibt Notfallplan-Erstellung vor

Spätestens bis 31. Mai 2016 müssen Betreiber von Aufzugsanlagen für alle Aufzugsanlagen einen Notfallplan anfertigen und dem Notdienst zur Verfügung stellen – so schreibt es die neue Betriebssicherheitsverordnung vor, die seit Anfang Juni in Kraft ist. Die Übergangsfrist bis Ende Mai 2016 gilt aber nur für Anlagen im Bestand. Bei Neuanlagen muss der Notfallplan schon vor Inbetriebnahme vorliegen - hier gibt es keine Übergangsfrist. Damit Sie bei der Notfallplanerstellung alles richtig machen, bietet der TÜV SÜD ein kostenloses Notfallplan-Musterformular und „Ausfüllhilfen“ zum Herunterladen an.

„Mit dem Notfallplan für Aufzugsanlagen soll sichergestellt werden, dass Notdienste bei einem Notruf unverzüglich reagieren und sachgerechte Hilfemaßnahmen einleiten können“, sagt Dieter Roas, Leiter Fördertechnik der TÜV SÜD Industrie Service GmbH. Der Notfallplan enthält unter anderem Angaben zum Standort der Anlagen, zum verantwortlichen Arbeitgeber bzw. Betreiber, zu Personen mit Zugang zu allen Einrichtungen der Anlage und zum Aufzugswärter bzw. zur „beauftragten Person“, die eine Notbefreiung vornehmen können. Wenn es keinen Notdienst gibt, ist der Notfallplan beim Aufzugswärter bzw. bei der „beauftragten Person“ zu hinterlegen. Zudem sollte der Notfallplan auch in der Nähe der Aufzugsanlage – beispielsweise an der Hauptzugangsstelle – angebracht werden.

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