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Richtig lüften im Büro

Anhaltspunkte für besseres Raumklima

Gerade jetzt, in der Heizungszeit, ist die Frage in Büros omnipräsent: Wie sollte am besten gelüftet werden? Denn während der eine friert und sich an der verbrauchten Luft nicht stört, steht der Frischluftfanatiker kurz vor dem Erstickungstod. 80% der Bürobeschäftigten sind mit der Temperatur an ihrem Arbeitsplatz unzufrieden! Und die noch schlechtere News ist: DIE eine Wohlfühltemperatur gibt es nicht, denn jeder Mensch hat ein anderes Temperaturempfinden - Einflussfaktoren sind zum Beispiel die persönliche Konstitution oder das Geschlecht.


Ohne Lüften geht es nicht

Für Büroräume gilt eine Raumtemperatur zwischen 21 und 22 Grad Celsius als behaglich und konzentrationsfördernd. Gerade im Winter ist dauerhaftes Kippen der Fenster nicht zu empfehlen, da die Raumtemperatur zu stark sinken würde. Deswegen wird das Stoßlüften, also das komplette Öffnen der Fenster, empfohlen.


Wie häufig und wie lange stoßlüften?

Stoßlüftung bedeutet einen kurzzeitigen (ca. 3 bis 10 Minuten), intensiven Luftaustausch. Heißt: Reißen Sie die Fenster auf!

Folgende Anhaltspunkte sollten Sie bei der Frischluftzufuhr beachten:

  • Lüften Sie einen Büroraum nach 60 Minuten
  • Einen Besprechungsraum nach 20 Minuten

Die Mindestdauer der Stoßlüftung ist von der Temperaturdifferenz zwischen innen und außen und dem Wind abhängig. Folgende Werte dienen zur Orientierung:

  • Im Sommer: bis zu 10 Minuten (unter Berücksichtigung der Außenlufttemperatur)
  • Im Frühling/Herbst: 5 Minuten
  • Im Winter: 3 Minuten

Übrigens: Mit richtigem Lüften ist es im Büro nicht getan. Achten Sie auch auf die Hautpflege und auf ausreichendes Trinken!

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