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ECHA-Bericht zu REACH-Registrierungsdossiers 2015

Große Datenlücken tun sich auf

Déjà-vu? Schon 2014 hatte die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) die Qualität von REACH-Registrierungsdossiers bemängelt - und auch im "Evaluation Report 2015", der Ende Februar 2016 veröffentlicht wurde, tun sich wieder große Datenlücken auf!

Im Fokus standen beim "Evaluation Report 2015", der die achte Begutachtung der Dossiers ist, Stoffe, die für die menschliche Gesundheit und die Umwelt relevant sind. Die ECHA beschreibt die Situation kurz und bündig: „In the majority of the cases (88 von 107, Anm. D. Red.), data on one or more key endpoints was missing to conclude whether the substance is of concern or not.” Die ECHA bittet um Nachbesserung: Die Datenlücken müssen gefüllt werden!

Die gute Nachricht: Bei 300 Fällen, in denen die ECHA in den vergangenen Jahren schon Nachbesserungen gefordert hatte, wurden diese in 86% der Fälle durchgeführt.

Die ECHA bietet in dem englischsprachigen Report auch Empfehlungen, wie bestehende und zukünftige Registranten die Qualität ihrer Registrierungsdossiers verbessern können. Dabei geht es um Tierversuche, die das letze Mittel der Wahl sein sollen, um das Stoffgruppen- und Analogiekonzept, um Planung und Kommunikation im Prozess der Stoffbewertung und um die exakte Identifzierung von Stoffen.

Folgen Sie dem Link und laden Sie sich den englischsprachigen "Evaluation Report 2015" kostenlos herunter!

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