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Am Weltnichtrauchertag im Betrieb für rauchfreies Leben werben

Das ist los am Weltnichtrauchertag 2016

13% der Todesfälle in Deutschland sind durch das Rauchen bedingt. Ja, wir wissen, dass solche Zahlen und Fakten alle Raucher nerven. Trotzdem erinnern wir daran, dass am 31. Mai Weltnichtrauchertag ist. Das ist doch die Gelegenheit für Arbeitgeber und Arbeitsschutzverantwortliche, um in ihren Betrieben für ein rauchfreies Leben zu werben?!

Seit 1987 gibt es den Aktionstag gegen Nikotinsucht, den die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen hat. Schließlich ist Rauchen eines der größten Gesundheitsrisiken – und dabei ist es so vermeidbar! Die Schäden, die das Rauchen verursachen kann, sind bekannt: Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, höhere Infektionsanfälligkeit, aber auch Schädigung von Haut, Augen und Zähnen. "Unternehmen können ihre Mitarbeiter auf dem Weg zum Nichtraucher aktiv unterstützen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten", erklärt Sibylle Adenauer, wissenschaftliche Expertin des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. (ifaa).


Nichtraucherschutz ist in der ArbStättV festgeschrieben

Der Nichtraucherschutz ist gesetzlich in der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) geregelt. Für den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz herrscht in den meisten Arbeitsstätten mittlerweile absolutes Rauchverbot. Betriebe, die noch mehr für den Gesundheitsschutz ihrer Mitarbeiter tun wollen, haben verschiedene Möglichkeiten, auf die das ifaa hinweist:

  • Raucherentwöhnungskurse (z. B. „Rauchfrei in zehn Schritten“; Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) oft in Zusammenarbeit mit Krankenkassen
  • Informationskampagnen über die Gefahren des Rauchens
  • Erfahrungsberichte von Ex-Rauchern, die erzählen, wie sie es geschafft haben, mit dem Rauchen aufzuhören
  • Bei alltours erhalten Beschäftigte, die während der Dienstzeit auf das Rauchen verzichten, eine pauschale Sonderzahlung

Besonders wirksam ist es laut ifaa, wenn Raucherentwöhnungsprogramme mit Angeboten zum Stressmanagement, gesunder Ernährung sowie Bewegung und Sport ergänzt werden. So fällt es leichter, dem blauen Dunst zu entsagen!