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Schnelltest: Zwangshaltungen am Arbeitsplatz

Ampeldiagnose zeigt Zustand in Ihrem Betrieb an

Tätigkeiten mit ungünstigen Körperhaltungen, bei denen ein Positionswechsel nicht möglich ist, nennt man Zwangshaltungen. Wer viel und lange in einer solchen unnatürlichen, krampfhaft zu haltenden Stellung arbeitet, läuft Gefahr, dass „die Knochen“ irgendwann nicht mehr mitspielen. Die Muskulatur kann sich nicht ausreichend erholen; extreme Gelenkwinkelstellungen und hohe Druckeinwirkungen können die Durchblutung stören. Auch der Stütz- und Bewegungsapparat kann beeinträchtigt werden – Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) sind die Folge. Wie sieht es in Ihrem Betrieb mit solchen Zwangshaltungen aus? Werden diese so gut es geht vermieden? Wurden Maßnahmen ergriffen, damit die Beschäftigten gesund und sicher arbeiten können? Die Selbstbewertung KMU zu „Zwangshaltungen“ von der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) kann einen Anhaltspunkt bieten.

Beantworten Sie die 7 Fragen zum Thema und Sie erhalten anhand einer Ampel eine Einschätzung. Bekommen Sie grünes Licht für den Umgang mit Zwangshaltungen an Ihrem Arbeitsplatz bzw. in Ihrem Betrieb oder müssen Sie dringend handeln?

Bei der GDA finden Sie außerdem Tipps, welche Schutzmaßnahmen Sie ergreifen sollten, wenn Beschäftigte oft in Zwangshaltungen arbeiten müssen, und wie Sie eine Analyse aufbauen könnten.


Übrigens: Die häufigsten Zwangshaltungen sind laut BGHM erzwungenes Sitzen, Stehen, Arbeiten in Rumpfbeuge, Hocken, Knien, Fersensitz, Kriechen, Liegen und Arbeiten über Schulterniveau.


Die BGHM bietet weitere Checklisten an, unter anderem zu Ganzkörper-Vibrationen (GKV), erhöhter Krafteinwirkung und Bildschirmarbeit.

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