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Heute startet die Aktionswoche 'Haut & Job' 2016!

Selbstauskunft hilft bei der Diagnose

Heute startet die Aktionswoche "Haut&Job" 2016 vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD), der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). Die Aktionswoche soll Beschäftigte und Arbeitgeber für Handschutz und Hautschutz sensibilisieren.

Schließlich waren Hauterkrankungen 2014 mit Abstand die am häufigsten angezeigte Berufskrankheit. 24.438 Verdachtsfälle gab es - Lärmschwerhörigkeit folgte erst mit 12.153 Fällen auf dem zweiten Platz. Anerkannt wurden allerdings nur 571 Fälle.

Feuchtigkeit und Gefahrstoffe sind die größten Aggressoren für die Haut. Wie Beschäftigte sich schützen können und sollten und was Arbeitgeber für die Prävention tun können - darauf will die Aktionswoche aufmerksam machen.

Und wenn die Haut bereits juckt und brennt oder gar eine Hautkrebsdiagnose vorliegt (8.000 Fälle von berufsbedingtem Hautkrebs wurden 2015, dem ersten Jahr der Anerkennungsmöglichkeit, angezeigt), kann eine rechtzeitige und kontinuierliche  Behandlung dafür sorgen, dass die Krankheit in Schach gehalten wird. Etwa 80 % der Beschäftigten mit Hauterkrankungen können im Job bleiben.


Übrigens: Der BVDD bietet eine anonyme Selbstauskunft an. Wenn Sie Hautprobleme haben, füllen Sie diese aus. Sie hilft Ihrem Hautarzt dabei einzuschätzen, ob die Hautprobleme berufsbedingt sein könnten.

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