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Geänderte Gefahrgutvorschriften ab 2017

Kernpunkte: Lithiumbatterien und Verbrennungsmotoren

Welche Änderungen die überabeiteten Regelungen der internationalen Gefahrgutvorschriften für den Straßenverkehr (ADR 2017) mit sich bringen, verrät die DEKRA. Die neuen Vorschriften gelten ab dem 01. Januar 2017 und müssen ab dem 01. Juli 2017 verbindlich umgesetzt werden.


Gefahrzettel für Lithiumbatterien

Der Transport von Lithiumbatterien steht besonders im Fokus. Diese erhalten nämlich einen eigenen Gefahrzettel mit der Nummer 9A (angelehnt an das Label Nr. 9) und zusätzlich ein Batteriesymbol. Die Mindestabmessungen betragen 100 mm x 100 mm. Für die sogenannten „kleinen Lithiumbatterien“, die gemäß SV 188 befördert werden, gibt es erstmals ein eigenes Kennzeichen im ADR.


UN-Nummern für Verbrennungsmotoren

Weitere Neuerungen gibt es bei den schriftlichen Weisungen, die bis zum 01. Juli 2017 ausgetauscht werden müssen: Neben dem neuen Gefahrzettel für die Lithiumbatterien gibt es darin auch Neues für den Umgang mit Verbrennungsmotoren: Sie erhalten drei eigene UN-Nummern und sind damit nicht mehr generell von den ADR-Vorschriften freigestellt.

„Für einige der Neuregelungen existieren Übergangsfristen“, sagt Thomas Schneider, Gefahrgutexperte bei DEKRA. „Wer sich noch nicht mit den Änderungen beschäftigt hat, sollte dies jetzt dringend tun, um bis Sommer 2017 vorbereitet zu sein.“ Die Neuerungen umfassen 90 Seiten, wobei viele davon redaktionelle Eingriffe sind.

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