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Erste Hilfe im Betrieb: FAQ und DGUV-Information zu Defibrillatoren

Schnelle Erste Hilfe mit "Defis" rettet Leben

Etwa 100.000 Menschen sterben jedes Jahr am plötzlichen Herztod. Erste Hilfe in Form einer Herzmassage oder besser noch einer Elektroschockbehandlung mittels Defibrillator sollte möglichst schnell einsetzen, denn mit jeder Minute, die ohne verstreicht, reduziert sich die Überlebenschance der Betroffenen um 10 bis 12 %. Nach 3 bis 5 Minuten nimmt das Gehirn bereits Schaden. Wenn man dann bedenkt, dass es selbst in gut versorgten Gebieten 10 Minuten dauern kann, bis ein Rettungsdienst bei einem Patienten eintrifft, wird die Wichtigkeit von Erster Hilfe noch deutlicher. Um automatisierte externe Defibrillatoren (AED) in Betrieben zu verbreiten und Beschäftigten, aber auch Arbeitgebern die Scheu zu nehmen, sich ein solches Gerät anzuschaffen und im Ernstfall zu benutzen, bietet die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) wichtige Infos zum Thema.

Zum Einen hat der Fachbereich Erste Hilfe der DGUV häufige Fragen gesammelt und liefert die Antworten dazu. Etwa: Mit welchen Kosten und Folgekosten müssen Betriebe rechnen? Gibt es finanzielle Förderung bei der Anschaffung von Defibrillatoren für den Betrieb? Kann man bei der Anwendung eines AED etwas falsch machen?

Zum anderen bietet die DGUV-Information 204-010 "Automatisierte Defibrillation im Rahmen der betrieblichen Ersten Hilfe" alles Wissenswerte über "Defis", die Rahmenbedingungen im Betrieb, die Verwendung, Betriebsanweisungen oder die Aufbewahrung. Eine Musterbetriebsanweisung für AED und eine Checkliste zur Einführung sind praktische Praxishilfen.

Folgen Sie den Links zu den FAQ und zur DGUV-Information, die Sie kostenlos herunterladen können!

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