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Raubstraftaten im Handel: Lohnt sich Prävention?

BGHW-Fachforum mit Infos zu Prävention und Erster Hilfe

"Raubstraftaten im Handel" – so heißt die aktuelle interessante Studie von der Deutschen Hochschule der Polizei und der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW). Passend dazu fand am 06. März 2017 ein BGHW-Fachforum in Berlin statt, auf dem diskutiert wurde, wie wirksam Präventionsmaßnahmen sein können. Außerdem wurden die Ergebnisse des Forschungsprojekts vorgestellt.

Und: Prävention von Raubstraftaten lohnt sich in jedem Fall! Das stellte zumindest Dr. Stefan Wiltz, Vorsitzender des Präventionsausschusses der BGHW, fest: "Das Überfallrisiko wird gesenkt. Kunden und Beschäftigte fühlen sich sicherer." Geschulte Mitarbeiter könnten außerdem sehr viel dazu beitragen, gefährliche Situationen zu entschärfen.


Die Gefahr kommt im Dunkeln und zu Randzeiten

In den Abendstunden, kurz vor oder nach Ladenschluss - so beschrieb Professor Thomas Görgen von der Deutschen Hochschule der Polizei das typische Muster, nach dem ein Raubüberfall abläuft: Die Täter bevorzugten oft die Dunkelheit und wählten Zeitpunkte, zu denen möglichst wenig Kunden und Beschäftigte vor Ort seien.

Dass besonderes Augenmerk auf die psychologische Soforthilfe gelegt werden sollte, findet Martin Kögler, Referent medizinische Rehabilitation bei der BGHW. Die Bedeutung der psychologischen Betreuung von Opfern nach Raubstraftaten, aber auch nach Attentaten wie auf den Berliner Weihnachtsmarkt, würden immer wichtiger. Schnelle und unbürokratische Hilfe sei hier das Ziel, das auch die BGHW mit ihrer psychologischen Soforthilfe erreichen will. Auch innerbetrieblich können Erstbetreuer ausgebildet werden, die Kollegen im Ernstfall  helfend zur Seite stehen können.

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