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Werkstattkarte, Unternehmenskarte, Fahrerkarte

Früh beantragen, nicht in die Bredouille kommen

Ob Fahrerkarte, Unternehmenskarte oder Werkstattkarte: Die neuen Dokumente für den reibungslosen Transport und Verkehr im Unternehmen sollten Sie immer 3 bis 4 Wochen vor Ablauf der alten Dokumente beantragen – das rät der TÜV SÜD. So vermeiden Sie teure Ausfallzeiten. Dafür müssen Sie natürlich immer die Termine der Ablaufdaten im Blick haben: Bus- und Lastwagenfahrer benötigen für den digitalen Fahrtenschreiber eine Fahrerkarte, Fuhrparkunternehmen die Unternehmenskarte und Hersteller oder Tachodienste die Werkstattkarte. Die Werkstattkarte gilt nur 1 Jahr, die beiden anderen Karten 5 Jahre; dann müssen sie erneuert werden.

Auf der Fahrerkarte sind Angaben zur Identität des Fahrers hinterlegt und die Lenk- und Ruhezeiten werden für mindestens 28 Tage gespeichert. Jeder Lkw- oder Busfahrer darf nur eine einzige Fahrerkarte besitzen. Diese muss er mit sich führen und sie muss aktuell sein. Geht die Fahrerkarte verloren, wird sie beschädigt oder gar gestohlen, gibt es einen "Express-Service", damit die neue Karte nach wenigen Tagen einsatzbereit ist. Der Diebstahl einer Karte muss umgehend bei der Polizei angezeigt werden.

Unternehmen, die Fahrzeuge mit digitalem Fahrtenschreiber einsetzen, benötigen die Unternehmenskarte für ihre Nachweispflichten und können damit die Daten aus den Fahrtenschreibern herunterladen. Mit der Werkstattkarte können die Hersteller von Fahrzeugen und Fahrtenschreibern sowie Werkstätten die digitalen Geräte einbauen und kalibrieren.


Nummern freiwillig synchronisieren lassen - Zeit sparen

Documenti per favore! Bei Verkehrskontrollen im Ausland kann es zu Problemen kommen, wenn die Fahrerlaubnisnummer nicht mit der auf der Fahrerkarte eingetragenen übereinstimmt. Dies kommt vor, wenn der Führerschein in der Zwischenzeit neu ausgestellt wurde. Rechtlich kann diese Übereinstimmung zwar nicht gefordert werden, aber: „Wer hier Bedenken hat, kann Fahrerkarte und Führerschein synchronisieren lassen. Sich also freiwillig eine neue Fahrerkarte ausstellen lassen, die dann die Nummer des aktuellen Führerscheins trägt“, erklärt Dieter Roth, Senior Manager Truck & Bus bei der TÜV SÜD Auto Service GmbH.

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