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Neuer Fachbereich 'Security' beim VDSI

Interessierte können sich noch bewerben

Security steht für Angriffssicherheit und Schutz eines eingesetzten Objekts vor der Einwirkung durch den Menschen. Ein Beispiel dafür, das derzeit in aller Munde ist, ist die Cybersecurity in der Elektrosicherheit, um Cyberangriffe aufzuhalten oder zu verhindern, die den sicheren Betrieb von Anlagen bedrohen. Beim Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit (VDSI) soll sich nun der neu eingerichtete Fachbereich „Security“ um solche Themen kümmern. Am 17. August 2017 findet in Wiesbaden die erste konstituierende Sitzung unter Leitung von Michael Kloth, Vorstand des Ressorts Sicherheit, statt. VDSI-Mitglieder können sich bis 04. August um eine Teilnahme bewerben.


Safety und Security: Fachbereich befasst sich mit den neuen Herausforderungen

„Um das Thema fachlich adäquat besetzen zu können, brauchen wir einen eigenen Fachbereich“, erklärt Kloth die Gründung. „Zusammen mit den Mitgliedern wollen wir klären, wie Security Safety beeinflusst. Was müssen wir tun, um durch Security Safety zu erreichen, und wie müssen sich die klassischen Akteure hinsichtlich Sicherheit und Gesundheitsschutz aufstellen, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden? Ebenfalls ist zu überlegen, welche möglichen Fortbildungsveranstaltungen bei diesem Themenfeld sinnvoll und zielführend sind.“

Übrigens: Unter „Safety“ ist der klassische Arbeitsschutz zu verstehen, die damit einhergehende Einwirkung auf den Arbeitnehmer und der Schutz der Arbeitsumgebung vor einem eingesetzten Objekt, etwa einer Maschine.


Praxishilfen und Einflussnahme sind das Ziel

In dem Fachbereich sollen konkrete Handlungshilfen für die betriebliche Praxis entstehen, er will durch Kontakte zu Entscheidungsträgern am Entwicklungsprozess aktiv mitwirken und Position beziehen. Kloth erklärt: „Ein wichtiger Schritt wird sein, die Notwendigkeit herauszustellen, die bisher bekannten Akteure im Arbeits- und Gesundheitsschutz, darunter Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragte und Gesundheitsexperten, noch viel frühzeitiger in die Security-Prozesse einzubeziehen als das bisher der Fall ist.“

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