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Neu: Technische Regel ASR V3 'Gefährdungsbeurteilung'

Arbeitsstättenverordnung konkret

Es gibt eine neue Technische Regel für Arbeitsstätten"! Die ASR V3 "Gefährdungsbeurteilung" wurde im Gemeinsamen Ministerialblatt (GMBl) veröffentlicht und ist damit jetzt offiziell in Kraft. Sie konkretisiert die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) in Bezug darauf, wie eine Gefährdungsbeurteilung beim Einrichten und Betreiben von Arbeitsstätten gestaltet werden kann. Auch für den Fall, dass Sie erstmals einen Telearbeitsplatz, also den Home-Office-Arbeitsplatz eines Mitarbeiters zu Hause, auf seine Gefährdungen hin analysieren müssen, hilft die ASR V3 weiter. Auch die Belange von Menschen mit Behinderung wurden in dieser ASR berücksichtigt.

Neben den üblichen Begriffsbestimmungen erfahren Sie, wann Sie eine bereits erstellte GBU überprüfen sollten und was genau Gegenstand der Beurteilung sein sollte. Anschließend führt Sie die ASR V3 in folgenden 8 Prozessschritten durch die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung:

  1. Vorbereitung
  2. Ermitteln von Gefährdungen
  3. Beurteilen von Gefährdungen
  4. Festlegen von Maßnahmen
  5. Umsetzen von Maßnahmen
  6. Überprüfen der Wirksamkeit der Maßnahmen
  7. Dokumentation
  8. Fortschreiben

Wenn Arbeitsschutz-Verantwortliche nach der ASR V3 vorgehen, tritt die Vermutungswirkung ein. Das heißt, sie können davon ausgehen, dass sie die gesetzlichen Vorschriften aus der Arbeitsstättenverordnung bzw. dem Arbeitsschutzgesetz erfüllen.

Folgen Sie dem Link zur neuen ASR V3 "Gefährdungsbeurteilung"!

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