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Fachkräftemangel: Auf dem Bau wird es eng

Fachkräfteengpassanalyse mit aktuellen Daten

Von einem flächendeckenden Fachkräftemangel kann in Deutschland nicht gesprochen werden, aber in einigen Berufen sind die begehrten qualifizierten Jobsuchenden oder Wechselwilligen doch rar gesät: Das stellt die Bundesagentur für Arbeit (BA) in ihrer "Fachkräfteengpassanalyse Dezember 2017" fest.

Vor allem in Bauberufen und in der IT-Anwenderberatung habe sich die Engpasssituation im Vergleich zur letzten Analyse im Juni 2017 nochmals verschärft. Neuer Bereich mit Fachkräftemangel ist die Podologie. Entspannt hat sich die Lage dagegen bei Schweißfachingenieuren, Stahlbauingenieuren, bei Ingenieuren im Bereich Konstruktion und Gerätebau sowie Experten im Bereich der Mechatronik und der Automatisierungstechnik: Hier gibt es keinen Fachkräftemangel mehr.

Dass es viele Engpässe in Pflegeberufen gibt, ist weithin bekannt, aber auch hier hat sich die Situation noch einmal verschärft. Die Vakanzzeiten offener Stellen steigen stetig. Spitzenreiter ist hier nach wie vor die Altenpflege: Im Durchschnitt blieb eine Stelle im Jahr 2017 hier 171 Tage unbesetzt (2016: 162 Tage).

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