Durch die Nutzung unserer Website akzeptieren Sie das Setzen von Cookies in Ihrem Browser. weitere Infos OK
Nachricht

Fachkräftemangel: Auf dem Bau wird es eng

Fachkräfteengpassanalyse mit aktuellen Daten

Von einem flächendeckenden Fachkräftemangel kann in Deutschland nicht gesprochen werden, aber in einigen Berufen sind die begehrten qualifizierten Jobsuchenden oder Wechselwilligen doch rar gesät: Das stellt die Bundesagentur für Arbeit (BA) in ihrer "Fachkräfteengpassanalyse Juni 2017" fest.

Vor allem in Bauberufen habe sich die Engpasssituation im Vergleich zum Jahr 2016 verschärft. Besonders im Bereich der Aufsichtskräfte des Hoch- und Tiefbaus seien Mängel jetzt deutlich. Freie Stellen in der Bauwirtschaft, für die Meister gesucht werden, blieben im Jahr 2017 im Durchschnitt 130 Tage unbesetzt – das ist ein Anstieg um 17 Tage im Vergleich zum Vorjahr! Über alle Berufe hinweg (ohne Helfer) beträgt die Vakanzzeit durchschnittlich 100 Tage – 10 mehr als noch 2016.

Neu ist laut BA auch der Mangel bei Ingenieuren in den Bereichen Konstruktion und Gerätebau sowie im Rettungsdienst.

Dass es viele Engpässe in Pflegeberufen gibt, ist weithin bekannt, aber auch hier hat sich die Situation noch einmal verschärft. Die Vakanzzeiten offener Stellen steigen stetig. Spitzenreiter sind hier nach wie vor die Berufe in der Altenpflege mit durchschnittlich 167 Tagen Vakanz in 2017.

Entspannung attestiert die BA dagegen in den Berufen der Elektrotechnik auf Spezialistenebene und bei Experten in der IT-Anwendungsberatung.

Folgen Sie dem Link und stöbern Sie in den Engpassanalysen auf Ebene der einzelnen Berufe!