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Deutscher Gefahrstoffschutzpreis 2018 mit Schwerpunkt Asbest

Arbeitsschutz-Lösungen für Bauen im Bestand gesucht!

"Erfolgreich gegen Asbest" – das ist das Motto, unter dem das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) den 12. Deutschen Gefahrstoffschutzpreis auslobt. Ausgezeichnet werden beim Gefahrstoffschutzpreis innovative Konzepte und praktische Lösungen zum Schutz von Beschäftigten. 2018 steht nun das einstige „Wundermineral“ im Mittelpunkt. Der Deutsche Gefahrstoffschutzpreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Bewerben können sich Einzelpersonen, Gruppen, Unternehmen und Organisationen bis 25. Mai 2018. Bereiten Sie jetzt Ihre Last-minute-Teilnahme vor und schicken Sie sie per Mail an die BAuA!


Aber warum das Thema Asbest?

Asbest ist doch längst Geschichte … so könnte man denken, schließlich wurde es im Jahr 1993 verboten. Aber nach wie vor ist es in vielen Gebäuden, die vor 1993 gebaut wurden, enthalten. Das heißt: Beschäftigte kommen besonders beim Bauen im Bestand mit dem gefährlichen Material in Verbindung. Zu finden ist es zu allem Überfluss nicht nur in den bekannten Dachplatten, sondern auch in Fliesenkleber, Fugenmasse und anderen Materialien. Wird Asbest bearbeitet, werden die gefährlichen Fasern freigesetzt und dann können sie in die Lunge eindringen.


Besonders gefragt: Arbeitsschutz beim Bauen im Bestand

Im Rahmen des Gefahrstoffschutzpreises 2018 sucht das BMAS besondere Lösungen aus der Praxis, wie etwa Möglichkeiten für emissionsarmes Arbeiten, die Beschäftigte beim Bauen im Bestand vor Asbest schützen. Auch neue Schulungskonzepte, Maßnahmen für die Qualifizierung und Sensibilisierung der Beschäftigten können gewinnen.

Sie haben eine innovative Idee oder ergreifen bereits erfolgreich eine Maßnahme, die Beschäftigte vor Asbestgefahren schützt? Dann folgen Sie dem Link und reichen Sie Ihre Bewerbung bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ein! Vielleicht sind Sie ja bei der Preisverleihung im Herbst 2018 einer der strahlenden Gewinner?!

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