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Neue Gefahrstoff-Software WINGIS 3.0

REACH-Hilfe für Baubetriebe

Belastbare und dauerhafte Bauwerke sind die Vorteile, die die Bauchemie mit sich bringt. Die Nachteile: Gesundheitsschäden bei Beschäftigten, die mit den Produkten der chemischen Industrie umgehen (müssen). Insgesamt sind das über 200 Millionen Beschäftigte in Europa. Haut- und Atemwegserkrankungen sind eine Folge des Umgangs mit Chemikalien. Fast 2.000 Berufskrankheitenanzeigen gab es dazu bei der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) im Jahr 2016. 31 Millionen Euro kosteten die BG BAU medizinische und berufliche Rehabilitation sowie Rentenleistungen in diesem Zusammenhang. Damit der Umgang mit chemischen Stoffen sicherer wird, bietet die BG BAU die neue Gefahrstoff-Software WINGIS 3.0 an.

 „Zur Arbeit auf der Baustelle gehören natürlich Chemikalien. Wichtig ist der richtige Umgang mit ihnen, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden. Dabei unterstützt die BG BAU“, sagte Norbert Kluger, Leiter des Bereiches Gefahrstoffe der BG BAU. „Mit der jetzt veröffentlichten Gefahrstoff-Software WINGIS 3.0 lassen sich erstmals nahezu alle Anforderungen der europäischen Chemikalienverordnung REACH (Registration, Evaluation, Authorisation of Chemicals) von den Unternehmen einfach umsetzen“, so Kluger weiter.

Mit WINGIS 3.0 können Unternehmen Sicherheitsdatenblätter (SDB) in einem Branchenpool online finden und sie werden für die Unternehmen archiviert. Kluger ergänzt: „Zudem wird es für die Unternehmen einfach, das vorgeschriebene betriebliche Gefahrstoff-Verzeichnis zu führen.“ WINGIS 3.0 liefert Informationen und Betriebsanweisungen in 16 Sprachen – die perfekte Unterweisungshilfe. Baubetriebe können die Software als WEB-App auf dem Smartphone nutzen. Wenn WINGIS einmal installiert ist, aktualisiert es sich automatisch über das Internet. So sind die Informationen immer aktuell.

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