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BuS-Betreuung strukturieren: DGUV sucht Pilotregion

VDSI bittet Mitglieder in Ostwestfalen-Lippe um Unterstützung

Besonders kleine Betriebe haben häufig Schwierigkeiten, eine passende betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung zu finden. Das will die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) ändern: Sie möchte die BuS-Betreuung nach dem Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) und der DGUV-Vorschrift 2 in Deutschland speziell für kleine Betriebe besser strukturieren. Ziel sind mehr betreute Betriebe, bessere Betreuungsqualität, ein Zulassungsverfahren und die Ermittlung von Leistungen und Kapazitäten. Freie, geeignete und zugelassene Fachkräfte für Arbeitssicherheit (Sifa), Betriebsärzte und andere Anbieter sollen später über eine zentrale Stelle bei der DGUV in die Betriebe vermittelt werden.

Um zu testen, ob das funktionieren kann, sucht die DGUV jetzt Anbieter von sicherheitstechnischen und betriebsärztlichen Dienstleistungen in Ostwestfalen-Lippe, die in dieser Pilotregion dazu beitragen wollen, dass sich die BuS-Betreuung verbessert. Zunächst einmal wird aber überprüft, ob Ostwestfalen-Lippe überhaupt eine geeignete Pilotregion ist. Der Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit (VDSI) ruft seine Mitglieder in dieser Region auf, bei dieser Markterhebung mitzumachen. Dafür müssen sie ein Formblatt zur Markterkundung von der DGUV ausfüllen. Einsendeschluss ist der 06. April 2018.

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