Nachricht

Regionalforum auf der Arbeitsschutz Aktuell 2018

Prävention mit Blick auf Besonderheiten des Wirtschaftsstandortes Baden-Württemberg

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt – und damit auch die Anforderungen an einen effektiven Arbeits- und Gesundheitsschutz. Die Verschmelzung von Arbeitszeit und Freizeit durch ständige Erreichbarkeit sowie die Arbeitsverdichtung sind die Kehrseiten von Flexibilität und Mobilität. Wie auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) die neuen Herausforderungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz meistern, darum geht es auf dem Regionalforum 2018, das im Rahmen der Arbeitsschutz Aktuell 2018 stattfindet. Beide Events steigen vom 23. bis 25. Oktober 2018 in Stuttgart.


Arbeitsschutz 4.0 in KMU mit Praxiswissen

Es geht also um Arbeitsschutz 4.0 in KMU in der Region um Stuttgart und im ganzen Bundesland Baden-Württemberg. "Hier sehen wir noch große Potenziale. So möchten wir gerne, dass auch kleine Firmen eine Gefährdungsbeurteilung durchführen und entsprechend der Analyse gezielte Maßnahmen einleiten. Das wollen wir mit Messe und Regionalforum unterstützen und verstärken", erklärt Dr. Johannes Warmbrunn, Referatsleiter Arbeit und Gesundheit im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.

Vorträge gibt es unter anderem zu den Themen Ergonomie, Arbeitsschutz in Pflege- und Erziehungsberufen, BGM und Gefährdungsbeurteilung:

  • Der Einfluss von exoskelettären Strukturen auf den Bewegungsapparat (Urban Daub vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA)
  • Die Vorbeugung von Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) durch die richtige Gestaltung von Steharbeitsplätzen (Dr. Benjamin Steinhilber vom Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung)
  • Die Auswirkungen des Personalmangels in der Pflege auf den Arbeits- und Gesundheitsschutz (Irene Gölz von Ver.di)
  • Wie die Raumgestaltung die Lernfähigkeit von Schülern beeinflusst (Gereon Burster vom Albert-Schweitzer-Gymnasium Gundelfingen)
  • Erfahrungsbericht zur Erfassung psychischer Belastungen in der Kita (Jutta Schmid von der Unfallkasse Baden-Württemberg)
  • Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen mit dem START-Verfahren (Rolf Satzer von der FBU Forschung – Beratung – Umsetzung)
  • Best-Practice-Beispiele von Gerd Duffke von der TRUMPF GmbH & Co. KG und Alexander Volodarski von der Hugo Boss AG.
  • Hintergrund der neuen DIN ISO 45001 "Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit" (Uwe Marx von VBG Verwaltungs-Berufsgenossenschaft)
  • Neueste Aktivitäten des Fraunhofer IAO im Bereich "Digitale Fabrik" und im Future Lab
  • Herausforderung von Prävention 4.0 und Umsetzungshilfen für die Praxis (Oleg Cernavin von der Stiftung "Mittelstand-Gesellschaft-Verantwortung")

Auf dem Regionalforum dreht sich also alles um Digitalisierung und gesunde und sichere Arbeit 4.0 – mit dem gerade für kleine und mittlere Unternehmen so wichtigen Praxisbezug.

Das detaillierte Programm und alle weiteren Infos zum Regionalforum finden Sie über den Link.

Auch diese Nachrichten könnten Sie interessieren:

Durch die Nutzung unserer Website akzeptieren Sie das Setzen von Cookies in Ihrem Browser.    weitere Infos OK