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Sommerhitze: Wie kühl darf es im Büro sein?

Grenzwerte für die Einstellung der Klimaanlage

Kaum ist der (Früh-)Sommer da, jammern viele Beschäftigte über die Hitze am Arbeitsplatz. Nicht nur bei der Arbeit im Freien, auch in Gebäuden können die heißen Temperaturen zur Belastung werden. Wohl denen, die eine Klimaanlage am Arbeitsplatz haben: Schnell sind die Räume auf angenehme 19 Grad runtergekühlt ... Doch stopp! Das ist ein großer Fehler, wie der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V. erklärt. Ist die Klimaanlage zu kalt eingestellt, werden garantiert einige Kollegen eine Erkältung oder Kreislaufprobleme bekommen.

Grundsätzlich gilt: Die eine Wohlfühltemperatur für alle Beschäftigten gibt es sowieso nicht. Einige Kollegen werden von einer Klimaanlage erzeugte 19 Grad als unangenehm empfinden, während andere erleichtert sein werden. Weshalb Sie die Temperatur in einem bestimmten Rahmen halten sollten: Die zu kalt eingestellte Klimaanlage ist eine Gesundheitsgefahr.

Damit die Kühlung nicht krank macht, achten Sie darauf, dass

  • die Klimaanlage in der Regel auf 20 bis 24 Grad eingestellt ist. Das ist der Idealbereich.
  • der Temperaturunterschied zur Außenhitze höchstens 6 Grad beträgt. Ist es draußen also 32 Grad warm, sollte Sie die Klimaanlage auf mindestens 26 Grad einstellen.
  • Klimaanlagen regelmäßig gewartet werden, damit sie nicht zur Keimschleuder werden
  • Sie Autos vor dem Losfahren stoßlüften, statt die Klimaanlage auf Anschlag zu drehen.
  • Sie im Auto lieber Fenster öffnen, statt die Klimaanlage überhaupt einzuschalten.

Tipps, wie Sie die Hitze im Auto überstehen, gibt es von den Maltesern.

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