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Lesen, Schreiben, Rechnen: Grundbildung bei Beschäftigten fördern

Handlungsempfehlung für Arbeitgeber

Etwa 4,3 Millionen Erwerbstätige in Deutschland können nicht richtig lesen, schreiben und rechnen. Die meisten von ihnen arbeiten als Angelernte oder als Ungelernte. Doch nicht nur den Betroffenen selbst erschwert diese Form des Analphabetismus das Leben. Sie sind auch weniger flexibel einsetzbar im Vergleich zu Beschäftigten, die diese Grundbildung haben. Arbeitgeber sollten hier Defizite erkennen und Beschäftigte fördern. Die Handlungsempfehlung "Arbeitsplatzbezogene Grundbildung für An- und Ungelernte" vom KOFA (Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung) soll dabei Schritt für Schritt helfen.

"Warum sollte ich Energie und Ressourcen darin stecken, Beschäftigte, die nicht lesen, schreiben oder rechnen können, zu unterstützen?", mag sich mancher fragen. Die Antworten auf die Frage liegen auf der Hand: Mit solcher arbeitsplatzbezogener Grundbildung halten Sie Arbeitskräfte im Betrieb, Sie sorgen für bessere Kommunikation, verbesserte Arbeitsergebnisse und höhere Arbeitsmotivation.

Die Handlungshilfe führt Arbeitgeber durch folgende Schritte:

  1. Grundbildungsdefizite erkennen: Betroffene verstecken ihre lückenhafte Grundbildung meist. Lesen Sie, was Anzeichen dafür sein könnten, dass jemand nicht richtig schreiben, lesen oder rechnen kann.
  2. Konkreten Weiterbildungsbedarf ermitteln: Checklisten helfen bei der Bestandsaufnahme.
  3. Betroffene ansprechen: Wie sprechen Sie jemanden auf eine mögliche mangelnde Grundbildung an – wie ermutigen Sie ihn, seine Defizite anzugehen?
  4. Passende Grundbildungsangebote auswählen: Was braucht die betroffene Person?

Klicken Sie auf den Link und laden Sie sich die Handlungsempfehlung "Arbeitsplatzbezogene Grundbildung für An- und Ungelernte" gleich als PDF herunter!


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