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Projekt 'Sag ich's? Chronisch krank im Job'

Entscheidungshilfe wird entwickelt

Ist es sinnvoll, eine chronische Krankheit beim Arbeitgeber zu erwähnen? Sollten Sie den Chef oder die Kollegen wissen lassen, dass Sie eine solch Erkrankung haben? Das fragen sich viele Beschäftigte spätestens, wenn sich der Arbeitsbereich ändert oder wenn der psychische Druck des "Versteckspiels" zu groß wird. Um Betroffenen die Entscheidung zu erleichtern, wird im Projekt "Sag ich's? Chronisch krank im Job" derzeit eine Online-Entscheidungshilfe entwickelt. Mit dem Tool sollen chronisch Kranke besser einschätzen können, ob es zu ihrem Vorteil oder zu ihrem Nachteil wäre, am Arbeitsplatz zu sagen, dass sie eine chronische Krankheit haben.

Die Universität zu Köln ist an dem Projekt und damit an der Entwicklung der "krankheitsübergreifenden webbasierten Reflexionshilfe" beteiligt. Basis für das Tool sind wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Forschung zum Umgang mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen im Arbeitsleben als auch ein Gremium aus Betroffenen und Beteiligten: chronisch kranken Personen, Betriebsärzten, Interessenvertretungen und Krankenkassen. Die Entscheidungshilfe soll ein individuelles Feedback und verlässliche Informationen liefern und auf Unterstützung hinweisen. Bis das Tool an den Start geht, kann allerdings noch ein bisschen Zeit vergehen: Das Projekt "Sag ich's? Chronisch krank im Job" läuft 30 Monate.

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