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REACH: So viele Registrierungen gab es

Erste REACH-Bilanz von der ECHA

Am 31. Mai 2018 endete die letzte REACH-Registrierungsfrist – nun hat die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) eine erste Bilanz veröffentlicht: Von 33.363 eingerichten Registrierungsdossiers führten 32.515 zu einer Registrierung. Demnach wurden nur 1 % der eingereichten Dossiers wegen fehlender Informationen abgelehnt. Insgesamt wurden 10.708 Chemikalien registriert.

Die ECHA hat diesen Rückblick veröffentlicht, weil sie innerhalb von drei Monaten prüfen muss, ob ein REACH-Registrierungsdossier vollständig ist. Diese Frist ist nun für alle Dossiers verstrichen, die bis zur Deadline am 31. Mai 2018 bei der ECHA eingegangen sind. Unternehmen, deren Dossiers abgelehnt wurden, können Daten aber immer noch nachreichen und "ihre" Chemikalie doch noch registrieren lassen.

Noch nicht eingerechnet sind zu spät eingegangene Dossiers. Hier erinnert die ECHA daran, dass der aktuell noch nicht registrierte Stoff nicht weiter hergestellt oder verwendet werden darf, bis eine Registrierungsnummer von der ECHA vorliegt. Die Chemikalienagentur betont außerdem, dass Unternehmen dazu verpflichtet sind, die Daten in ihren Chemikalien-Dossiers aktuell zu halten. Im Jahr 2019 soll im Rahmen des EU-weiten Projekts REACH EN-FORCE REF-7 überprüft werden, inwieweit Unternehmen ihrer Registrierungspflicht nachgekommen sind.