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Arbeitsunfälle, Wegeunfälle, Berufskrankheiten: Zahlen fürs erste Halbjahr 2018

DGUV veröffentlicht vorläufige Statistik

Die ersten Zahlen von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zum Arbeitsunfall- und Berufskrankheitengeschehen im ersten Halbjahr 2018 sind da – ausgenommen sind in der aktuellen Statistik die Arbeits- und Wegeunfälle sowie Berufskrankheiten in der Landwirtschaft, die von der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) erfasst werden.

Was ist also im ersten Halbjahr 2018 in Sachen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten geschehen? Die vorläufigen DGUV-Zahlen zeigen Licht und Schatten, aber nur minimale Aufs und Abs. So verunglückten im ersten Halbjahr 2018 bei der Arbeit 206 Beschäftigte tödlich – das waren 17 weniger als im ersten Halbjahr 2017. Dafür gab es 2 % mehr meldepflichtige Arbeitsunfälle, nämlich 441.295. Auch die Zahl der Verdachtsanzeigen auf eine Berufskrankheit stieg: um 4 % auf 40.024. Heller Hautkrebs und der "Berufskrankheiten-Klassiker" Lärmschwerhörigkeit stachen hier hervor.

Keine großen Änderungen gab es bei den Wegeunfällen: 312 Personen weniger als im ersten Halbjahr 2017 verunglückten im ersten Halbjahr 2018 auf dem Weg von oder zur Arbeit. 2018 waren es bisher demnach 96.603 Versicherte, die einen Wegeunfall hatten. 8.735 Versicherte erhielten erstmals eine Rente wegen eines Arbeits- oder Wegeunfalls. Im Vorjahreszeitraum waren es 8.892.

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