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So viele Menschen leben von 'Plattformarbeit'

Zahlen zu Crowdworking, Clickworking & Gigworking

4,8 % der über 18-jährigen Deutschen suchen sich Arbeit über sogenannte Gigworking-, Clickworking- oder Crowdworking-Plattformen. Rund 70 % dieser 4,8 % wiederum erzielen damit ein Erwerbseinkommen, die meisten im Nebenverdienst. Etwa ein Drittel der Crowdworker arbeitet mehr als 30 Stunden pro Woche in über solche Plattformen vermittelten Jobs. 24 % sind mehr als 40 Stunden pro Woche in plattformvermittelten Jobs tätig. 40 % der Crowdworker verdienen über 1.000 Euro die Woche. Das berichtet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) unter Berufung auf den Crowdworking-Monitor der Hochschule Rhein-Waal und des Online-Erhebungsinstituts Civey.


Das ist Plattformarbeit

Solche Arbeits- oder Dienstleistungsplattformen vermitteln oder organisieren entweder

  • lokal zu erbringende Dienstleistungen (wie etwa handwerkliche Tätigkeiten oder Kurierfahrten) oder
  • Auftragsarbeiten, die komplett über das Smartphone oder den Computer zu erledigen sind. Hier handelt es sich oft um Microjobs oder Microtasks, die mit wenigen Mausklicks schnell getan sind. Auch komplexere Programmier, Design- oder Schreibarbeiten, für die es höherer Qualifikationen bedarf, sind über solche Plattformen zu haben.
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