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Deutscher Kurzfilm gewinnt Filmpreis 'Gesunde Arbeitsplätze' 2018

'Marina' erzählt die Geschichte einer rumänischen Pflegekraft in Deutschland

Die rumänische Pflegekraft Marina arbeitet in einem deutschen Haushalt – 24 Stunden am Tag – 7 Tage die Woche. Der Mann, den sie gepflegt hat, ist vergangene Nacht gestorben. Jetzt sitzt Marina im Wohnzimmer, wartet auf die Angehörigen und lässt ihre Pflegearbeit und ihre Erlebnisse Revue passieren. Das ist die Handlung des Kurzfilms "MARINA", der den Filmpreis "Gesunde Arbeitsplätze" 2018 gewonnen hat.

Bereits zum zehnten Mal hat die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) den mit 5.000 Euro dotierten Preis ausgeschrieben, der jetzt auf dem Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm (DOK Leipzig) vergeben wurde.


Film erzählt von der Lebenswelt ausländischer Pflegekräfte in Privathaushalten

Aus Geldnot verlassen Frauen ihre Familien, um im Westen alte Menschen zu pflegen. Der Film erzählt von der Beziehung Marinas zu den Menschen, die sie pflegt, und von der Überheblichkeit derer, die ihre Eltern nicht pflegen sondern meinen, mit dem "geringen Lohn auch gleich den ganzen Menschen zu kaufen", so die Jurybewertung.

Neben dem Geldpreis erhält der Filmpreis-Gewinner auch die Untertitelung seines Werkes in mehrere europäische Sprachen.

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