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REACH: So halten Sie Ihre Registrierungsdossiers auf dem aktuellen Stand

ECHA erinnert an Hersteller- und Importeurs-Pflichten

Mit der letzten REACH-Registrierungsfrist im Mai 2018 enden die Pflichten von Herstellern und Importeuren von Chemikalien nicht! Daran erinnert die Europäische Chemikalienagentur (ECHA). Registrierte Chemikalien erfordern weiter stetige Arbeit. Genauer: Sie müssen die Registrierungsdossiers auf dem neuesten Stand halten!

Registriert ist registriert, was soll sich denn da ändern?, fragen Sie sich? Die ECHA erklärt es. Aktualisierungen von Chemikalien-Dossiers werden notwendig, wenn:

  • Sie von einer neuen gefährlichen Eigenschaft eines Stoffes erfahren, etwa durch einen Kunden oder durch die regelmäßige Auswertung vorhandener Literatur.
  • neue Verwendungen ermittelt wurden, die für den betreffenden Stoff gar nicht zugelassen sind.
  • die CLP-Verordnung angepasst wird, die die Einstufung und Kennzeichnung von Stoffen und Gemischen regelt.
  • ein Mitregistrant seine Produktionsmenge erhöht und deswegen in einen höheren registrierungspflichtigen Mengenbereich gelangt.
  • die ECHA oder ein Mitgliedsstaat im Zuge der Dossier- oder Stoffbewertung weitere Infos anfordert.

Um die Daten auf dem aktuellsten Stand zu halten, empfiehlt die ECHA, sowohl betriebsintern als auch mit den Mitregistranten für strukturierte Kommunikation zu sorgen. Mit den Mitregistranten sind Zahlungs-Regelungen zu treffen, falls zusätzliche Kosten entstehen. Auch wenn der federführende Registrant Änderungen an der gemeinsamen Registrierung vornehmen muss: Alle Registranten eines Stoffes sind gemeinsam dafür verantwortlich, dass die Daten aktuell und auf dem neuesten Stand sind!


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