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Gute Vorsätze für 2019: 'Digital Detox' immer beliebter

Vorsatz-Hitliste unverändert

Gute Vorsätze für 2019 – ja, es soll immer noch Leute geben, die sich vornehmen, im neuen Jahr vieles anders und vor allem besser zu machen. Ganz oben auf der Vorsätze-Hitliste stehen für 2019:

  1. Stress vermeiden oder abbauen (62 %)
  2. Mehr Zeit für Familie und Freunde (60 %)
  3. Mehr Bewegung, mehr Sport (57 %)
  4. Mehr Zeit für sich selbst (51 %)
  5. Gesünder ernähren (49 %)
  6. Abnehmen (34 %)
  7. Sparsamer sein (32 %)
  8. Weniger Handy, Computer und Internet (25 %)
  9. Weniger fernsehen (19 %)
  10. Weniger Alkohol (16 %)
  11. Das Rauchen aufgeben (11 %)


Das hat eine Befragung von 3.529 Personen im November 2018 ergeben, die die DAK-Gesundheit durchführen ließ. Bis auf minimale Abweichungen bei den Prozentzahlen hat sich an der Liste der Neujahrsvorsätze im Vergleich zu 2018 nichts geändert – die Reihenfolge ist exakt gleich geblieben.

Auffällig ist, dass es immer beliebter wird, sich Offline-Zeiten vorzunehmen. Während 2018 18 % weniger im Internet unterwegs sein und den Computer oder das Handy weniger nutzen wollten, haben sich das fürs Jahr 2019 ganze 25 % vorgenommen. Bei den 14- bis 29-Jährigen will sogar jeder Zweite (49 %) regelmäßig "Digital-Detox-Phasen" einlegen – ein Plus von 69 % im Vergleich zu 2014! Franziska Kath, Diplom-Psychologin bei der DAK-Gesundheit, erklärt den Nutzen solcher digitalen Fastenzeiten: "Wer Smartphone und Computer öfter mal ausschaltet, bleibt entspannt und fördert seine Konzentrationsfähigkeit. Auch der Schlaf verbessert sich. Und dieser wiederum ist ein entscheidender Faktor, um ausgeglichener, leistungsfähiger und gesünder zu sein."


Stress und Zeitmangel sind nach wie vor die größten Veränderungstreiber

Nach wie vor sind es aber zu viel Stress und zu wenig Zeit für die Lieben, die die Deutschen umtreiben. Da sich die Hitliste kaum verändert, ist zu vermuten, dass viele ihre guten Vorsätze einfach nicht durchhalten …

Zwar gaben 54 % der Befragten an, dass sie im Jahr 2018 tatsächlich 4 Monate und länger eingehalten haben, was sie sich vorgenommen hatten. Vorbildlich waren hier die Menschen im Norden (67 % hielten vier Monate und länger durch) und die Nordrhein-Westfalen (59 %).


So halten Sie durch: 4 Tipps

Psychologin Kath findet, dass der Jahreswechsel ein guter Zeitpunkt ist, um Veränderungen tatsächlich anzufangen. Sie schlägt diese vier Schritte vor, damit das Durchhalten leichter wird:

  1. Stellen Sie sich ein Ziel für einen konkreten Zeitraum vor.
  2. Malen Sie sich die schönsten Ergebnisse aus.
  3. Überlegen Sie, welche Hindernisse eintreten können.
  4. Legen Sie fest, wie Sie auf diese Hindernisse reagieren.
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