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Staub an Arbeitsplätzen: Expositionsdaten für Branchen und Arbeitsbereiche

Vorabveröffentlichung der MEGA-Auswertungen

Wie viel Staub sind Beschäftigte in Gießereien, bei der Reparatur und Wartung in verschiedenen Branchen, bei der Schweinehaltung, im Großhandel mit chemischen Produkten oder in der keramischen und in der Glasindustrie ausgesetzt? Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) hat Zahlenmaterial zur "Arbeitsbedingten Exposition gegenüber der einatembaren und der alveolengängigen Staubfraktion" veröffentlicht.

Die Daten zeigen, wie viel Staubbelastung durch A-Stäube und E-Stäube in welchen Branchen in welchen Arbeitsbereichen auftreten können. Sie wurden nach den Kriterien des Messsystems Gefährdungsermittlung der Unfallversicherungsträger (MGU) ermittelt, das grundsätzlich die Ansprüche der Norm DIN EN ISO 9001 erfüllt und der Technischen Regel für Gefahrstoffe TRGS 402 "Ermitteln und Beurteilen der Gefährdungen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen" folgt. Die Daten werden zudem alle in der Expositionsdatenbank MEGA (Messdaten zur Exposition gegenüber Gefahrstoffen am Arbeitsplatz) zusammengeführt.

Als Beurteilungsmaßstäbe wurden die jeweiligen Staubgrenzwerte verwendet: 1,25 mg/m3 für A-Stäube und 10 mg/m3 für E-Stäube. Für beide Staubfraktionen stehen jeweils mehr als 35.000 Messdaten zur Verfügung, die zwischen 2005 und 2016 erhoben wurden. Die Daten geben Auskunft über die Probenahmeart (gemessen an der Person oder stationär), über die Probenahmedauer und wie gut an der Emissionsquelle angebrachte Erfassungseinrichtungen wirken.

Die Zahlen verraten schon viel über Staubexpositionen an Arbeitsplätzen. Laut IFA soll bald noch einen ausführlicherer Staub-Report folgen.

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