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3. GDA-Strategieperiode: Gefährdungsbeurteilungen sind Schwerpunkt

Neue Arbeitsschutzziele betreffen MSE, Psyche und Gefahrstoffe

Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) hat mit dem Jahr 2019 ihre 3. Strategieperiode eingeläutet. Die Periode 1 lief von 2008 bis 2012; die Periode 2 von 2013 bis 2018. Das Thema der aktuellen 3. Strategieperiode ist "Arbeit sicher und gesund gestalten: Prävention mit Hilfe der Gefährdungsbeurteilung".

Die drei Arbeitsschutzziele dieser Phase sind:

  • Gute Arbeitsgestaltung bei Muskel-Skelett-Belastungen
  • Gute Arbeitsgestaltung bei psychischen Belastungen
  • Sicherer Umgang mit krebserzeugenden Gefahrstoffen


Erfolge der GDA

Die GDA ist ein Zusammenschluss von Bund, Ländern und Unfallversicherungsträgern, der den Arbeitsschutz in Deutschland durch Betriebsbesichtigungen, Beratung, Schulungen oder Veranstaltungen verbessern will. Unter dem Dach der GDA entstehen praxisnahe Arbeitshilfen und Webseiten. So gab es zum Beispiel Betriebsbefragungen, die einen interessanten Einblick darin gaben, in wie vielen Unternehmen in Deutschland Gefährdungsbeurteilungen durchgeführt werden, wie umfassend das geschieht und ob die Dokumentation ausreicht. Es gab Arbeitsprogramme zu den Themen Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) und Psyche. In Letzterem entstanden zum Beispiel die "Empfehlungen zur Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung", die bisher 130.000-mal im Umlauf sind. Der GDA-ORGAcheck ist ebenfalls ein beliebtes Instrument, um die Organisation von Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz im eigenen Betrieb einzuschätzen.

Arbeitsschützer dürfen sich also auf nützliche Tools, wichtige Infos und spannende Aktionen in der 3. GDA-Strategieperiode freuen.

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