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Neue Kurzfilme: Tragen Sie PSA!

Verantwortung steht dir: Videos von der BGHM

Persönliche Schutzausrüstung (PSA) ist wichtig – gehört sie der Kategorie III an, kann sie sogar lebenswichtig sein. Allerdings tragen 44 % der Beschäftigten manchmal notwendige Teile ihrer PSA nicht. Doch wie bekommen Sie "PSA-faule" Mitarbeiter dazu, dass sie diese Arbeitsschutz-Produkte auch benutzen? Versuchen Sie es mit den fünf neuen Kurzfilmen der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM)! Unter dem Motto "Verantwortung steht dir" will sie dafür sensibilisieren, dass das Tragen von Schutzausrüstung wichtig ist.

Eigenverantwortung ist hier gefragt! Und natürlich darf auch gern der Kollege daran erinnert werden, dass die PSA bereitliegt. In den Kurzfilmen geht es um:

  • Fußschutz
  • Hand- und Hautschutz, Schutzhandschuhe
  • Gehörschutz
  • Kopf- und Gesichtsschutz
  • Schutzkleidung


Sie finden die Videos über den Link. Dieser führt Sie ins BGHM-Filmportal, Geben Sie dort einfach das Stichwort "PSA" ein.

Die BGHM empfiehlt, dass Arbeitsschutz-Verantwortliche die kurzen Episoden in Schulungen und Unterweisungen einsetzen. Sie erinnern nicht nur an das Tragen der PSA, sondern lockern die Informationsvermittlung auch auf.


PSA-Kurz-Info – die Filme bringen Infos in Szene

Arbeitsschutz-Verantwortliche in Betrieben sollten bedenken, dass PSA erst die letzte Stufe der Schutzmaßnahmen sein darf. Laut dem TOP-Prinzip müssen alle technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen ausgeschöpft sein, bevor Mitarbeiter persönliche Schutzausrüstung tragen müssen.

Wenn eine Gefährdungsbeurteilung allerdings ergeben hat, dass PSA unerlässlich ist, dann muss der Arbeitgeber sie zur Verfügung stellen und die Beschäftigten sind verpflichtet, sie zu benutzen. Die Kontrollpflicht liegt dann wieder beim Arbeitgeber bzw. bei einer von ihm beauftragten Person.

Allgemein wird empfohlen, die Mitarbeiter bei der Beschaffung und beim Einkauf von PSA einzubeziehen. Denn: Bietet die Schutzausrüstung guten Tragekomfort und sieht sie vielleicht sogar ganz okay aus, dann akzeptieren sie sie auch eher. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie sie auch tragen.

Beim Waschen von PSA sollte der Arbeitgeber ebenfalls großzügig sein und einen Service anbieten. Falsche Pflege zum Beispiel von Schweißerschutzkleidung oder Warnschutzkleidung  kann die Schutzfunktion schnell beeinträchtigen.

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