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Pilotprojekt: BuS-Betreuung per Videokonferenz

BGN auf dem Weg zum Arbeitsschutz 4.0

Die arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung wird digital – zumindest in einer Pilotstudie bei der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN). Die BG testet gemeinsam mit ihrem arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Dienst (ASD*BGN) in ausgewählten Betrieben, ob die BuS-Betreuung per Video funktionieren kann.

Ziele der Arbeitsschutz-Betreuung mittels Videosprechstunde:

  1. Die Terminvereinbarung soll schneller vonstattengehen.
  2. Betriebe sollen kurzfristiger Unterstützung bekommen, als dies analog der Fall ist.
  3. Die Kosten sollen gesenkt werden, denn schließlich entfallen Anfahrtswege.

Über eine verschlüsselte Internetverbindung können die Unternehmen im Pilotprojekt direkt mit ihrem Arbeitsmediziner oder ihrer Fachkraft für Arbeitssicherheit mittels einer Videokonferenz in Kontakt treten, um so deren Know-how vor Ort zu nutzen. So können die externen Arbeitsschutz-Fachkräfte virtuell an Sitzungen des Arbeitsschutzausschusses teilnehmen oder bei einer Unterweisung unterstützen. Auch die Beratung von Unternehmern und Mitarbeitern, die Teilnahme an Gesprächen zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM), die Nachbesprechung zur Umsetzung konkreter Maßnahmen oder etwa die Nachschau bei medizinischen Problemen können Vorteile sein, die dieser Arbeitsschutz 4.0 bringen kann.

Natürlich ersetzt die "Live-Schalte" ins Unternehmen nicht die regelmäßige Anwesenheit der externen Arbeitsschutz-Experten vor Ort. Die BGN erklärt aber: "Der Tele-Arbeitsschutz soll eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Angebot sein."

Folgen Sie dem Link und erfahren Sie mehr über das Projekt!

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