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Aus Berufskrankheiten lernen: Praxisbeispiele sollen aufrütteln

Praxishilfe-Ordner 'Aus Berufskrankheiten lernen' von der BG RCI

Wer bei der Arbeit in Staub keinen Atemschutz trägt oder wer sich bei seiner Tätigkeit unter der Sommersonne nicht eincremt, der bemerkt die Folgen oft erst Jahre später – in Form einer Berufskrankheit. Eben weil das so ist, ist es oft schwierig, Beschäftigten die Wichtigkeit von Prävention und gesundem Verhalten klar zu machen. Im Gegensatz zu den Folgen eines Arbeitsunfalls kommen die Folgen von Fehlverhalten eben erst viel später zum Vorschein und werden deswegen oft unterschätzt. Die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) will mit ihrem neuen Praxishilfe-Ordner "Aus Berufskrankheiten lernen" auf diese Folgen, die oft erst Jahre später auftreten, aufmerksam machen.

In dem Ordner finden sich 15 reale Berufskrankheitenfälle aus Mitgliedsunternehmen der BG RCI, die aufzeigen, wie Hauterkrankungen, Muskel-Skelett-Erkrankungen oder Krebserkrankungen durch Gefahrstoffe entstanden sind. Alle Fälle wurden didaktisch und grafisch als Filmstreifen aufbereitet und sollen zeigen, wie man sich besser und sicherer verhält. Neben der gedruckten Form bekommen Sie die Fälle auch als PowerPoint-Präsentationen auf einem USB-Stick geliefert – ideal für die Unterweisung!

Mitgliedsbetriebe der BG RCI können sich den 180-Seiten-Praxisordner in einer der Betriebsgröße angemessenen Menge kostenlos bestellen, weitere Exemplare kosten 29,50 Euro. Nicht-Mitglieder bezahlen pro Ordner 57 Euro.

Bis jetzt gibt es eins der Fallbeispiele (Schädigung des Rückens am Beispiel schwerer körperlicher Arbeit) im Downloadcenter kostenlos zum Herunterladen.


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