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81 % der Unternehmen haben keinen Notfallplan

Was ist zu tun, wenn der Chef verunfallt?

Unternehmen können durch verschiedene Einflüsse in eine existenzbedrohliche Lage geraten. Ein solcher Einfluss ist, wenn dem Inhaber oder dem Geschäftsführer ein schlimmer Unfall passiert. Wie geht es jetzt mit dem Betrieb weiter? Was ist zu tun? Wer hat Zugriff auf welche wichtigen Dokumente, sodass der Betrieb am Laufen gehalten werden kann? Für solche Fälle sollte eigentlich jeder Verantwortliche einen Notfallplan oder ein Notfall-Handbuch in der Schublade haben. Erstaunlich sind da die Zahlen des The Alternative Board (TAB): In 81 % der Unternehmen in Deutschland gibt es keinen Notfallplan für den Fall, dass der Chef wegen Krankheit, Unfall oder gar Tod für längere Zeit oder eben schlimmstenfalls für immer ausfällt.  

165 Firmenchefs von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) hatten TAB zum Thema "Nachfolge" Rede und Antwort gestanden. Und das kam dabei heraus:

  •  12 % sehen den Unternehmensfortbestand als gefährdet an, wenn ihnen etwas zustößt.
  • 61 % haben dennoch keine aktuelle und umfassende Testaments-Regelung.
  • Nur 35 % haben sich bis jetzt ausführlich oder sehr ausführlich mit dem Nachfolgethema beschäftigt.
  • 55 % haben sich bis jetzt  kaum darum gekümmert.  
  •  Die Regelungen sind mau, obwohl viele ganz klare Vorstellungen oder Wünsche für die Notfallnachfolge haben: 46 % möchten, dass ihre Kinder den Betrieb übernehmen, 37 % können sich einen Mitarbeiter als Nachfolger gut vorstellen.
  • 27 % sehen als das größte Problem, dass die gewünschten Nachfolger die Nachfolge nicht antreten. 26 % denken, dass sie unvorbereitet wären.

Ratsam ist es in jedem Fall, einen Notfallplan zu erstellen, auch wenn "es ja noch immer gutgegangen" ist. So steht im Ernstfall wenigstens das Unternehmen nicht auf dem Spiel.

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