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Neue JWSL-Kampagne zum Thema 'Suchtprävention'

'Jugend will sich-er-leben' 2019/2020

Ein wichtiges Thema für junge Beschäftigte: Die Präventionskampagne "Jugend will sich-er-leben" (JWSL) befasst sich 2019/2020 mit dem Thema "Suchtprävention". Startschuss für das neue Kampagnenjahr ist am 1. September 2019. Auszubildende und junge Beschäftigte sollen reichlich Infos erhalten und sich wieder kreativ beteiligen können. Das Motto der JWSL-Kampagne 2019/2020 lautet "Frei sein! Leben ohne Sucht".

Was Sucht mit Arbeit zu tun hat? Nach Informationen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geschehen beispielsweise 20 bis 25 % aller Arbeitsunfälle unter Alkoholeinfluss oder unter dem Einfluss anderer Suchtmittel. Und hier wird nicht erst eine ausgeprägte Sucht zur Gefahr: Schon der einmalige Alkoholkonsum oder die einmalige Einnahme anderer Substanzen reicht, um sich und andere zu gefährden.

"Ziel des kommenden JWSL-Programmjahres ist es, die Risikowahrnehmung und Risikokompetenz der Jugendlichen bei den Themen 'Sucht' und 'Konsum' zu schulen und damit zu erhöhen", sagt Christoph Preuße, Präventionsleiter JWSL des Landesverbands Mitte der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Auch Online-Sucht und Gaming-Sucht, also sogenannte "nicht-stoffliche" Süchte, werden Thema in der Kampagne sein.


Das gibt es bei JWSL

Für Berufsschullehrkräfte und Ausbildende gibt es im Rahmen der Präventionskampagne eine kostenfreie DVD mit Unterrichts- und Unterweisungsmedien, Des Weiteren werden in  wieder Filmbeiträge angeboten, es wird Inhalte auf der Webseite geben, es werden Wettbewerbe stattfinden und die Social-Media-Kanäle werden bedient. Bis 29. Februar 2020 können sich junge Beschäftigte und Auszubildende für den Kreativwettbewerb anmelden.

Verantwortlich für "Jugend will sich-er-leben" ist die DGUV. Auf jeden Fall gehört JWSL zu den Klassikern unter den Präventionskampagnen: Schon seit 1972 finden unter diesem Dach Aufklärungskampagnen für Jugendliche statt, in denen es um Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit oder Gesundheitsschutz geht. Die bisherigen Themen, zum Beispiel Rückenbeschwerden oder Fehlerkultur, werden am 1. September 2019 also vom Thema Suchtprävention abgelöst. Laut DGUV erreicht die Kampagne rund 800.000 junge Beschäftigte.

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