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Transport und Verkehr: BIEK fordert Verkehrszeichen 'Ladezone'

Für mehr Sicherheit und weniger Stress

Wie wäre es mit einem offiziellen Verkehrszeichen "Ladezone"? Das würde die Verkehrssicherheit erhöhen und Lieferdiensten eine Menge Stress ersparen. Um das zu erreichen, hat der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) die Initiative "Liefern lieber in der ersten Reihe" ins Leben gerufen. Die Forderung: ein Verkehrszeichen "Ladezone" in die Straßenverkehrsordnung aufzunehmen, das ein absolutes Halteverbot beinhaltet – Sanktionsmöglichkeiten für die Falschnutzung inklusive. Ausnahmen vom absoluten Halteverbot sollen für berechtigte Nutzungen, also gewerbliche Be- und Entladevorgänge, gelten.


Übrigens: Wie der BIEK berichtet, sind laut IHK-Studien bis zu 81 % der Ladezonen von Falschparkern belegt.


Der BIEK sieht diese gewünschte Art der Ladezone analog zu Taxiständen und Haltestellen. "So wie es klar ist, dass man keine Haltestellen und Taxistände zuparkt, so wenig blockiert man dann Ladezonen", erläutert der Vorsitzende Marten Bosselmann. Bisher seien Ladezonen unklar geregelt und deswegen seien sie auch oft belegt. Deswegen parken viele Lieferanten und Paketdienste in der zweiten Reihe – irgendwie müssen sie ihre Waren ja loswerden und jeder möchte auch geliefert bekommen, was er bestellt hat. Für die Verkehrssicherheit ist das natürlich nicht gerade förderlich und sowohl bei den Lieferanten als auch bei den anderen Verkehrsteilnehmern steigt der Stresspegel.


Vorteile einer neuen Ladezone

Mit einem Verkehrszeichen "Ladezone" gäbe es mehr Verkehrssicherheit, der fließende Verkehr würde von "Zweite-Reihe-Parkern" entlastet, Lieferungen würden schneller ankommen und nicht zuletzt würde der Stresspegel von allen Verkehrsteilnehmern gesenkt.

Folgen Sie dem Link zur Initiative "Liefern lieber in der ersten Reihe!" für mehr Infos.

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