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Gute Erholung: So erhalten Sie den Urlaubseffekt möglichst lange

LIA.nrw mit Tipps zu Arbeit und Erholung

Ihr Urlaub war toll, aber Sie wissen genau: Schon am ersten Arbeitstag löst sich Ihre Erholung in Luft auf? Damit Ihnen das nicht passiert und damit Sie möglichst lang von der Entspannung profitieren können, hat das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (LIA.nrw) einige Tipps für Sie zusammengestellt: So erhalten Sie sich Ihre Urlaubs-Erholung möglichst lang!

Immerhin 86 % der Deutschen haben sich in ihrem Sommerurlaub 2019 gut oder sogar sehr gut erholt. "Erholung ist die Basis für Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen und somit unabdingbar für den langfristigen Erhalt der Leistungsfähigkeit. Erholung sollte aber auch als 'Gegenstrategie' einer Arbeits- und Lebenswelt gesehen werden, die durch wachsende Arbeitsverdichtung, Hektik und Zeitdruck, ständige Kommunikation und private und berufliche Erreichbarkeit sowie durch 'Freizeitstress' geprägt ist", erklärt LIA.nrw-Präsident Dr. Kai Seiler. Einmal im Jahr für vier Wochen in Urlaub zu fahren, reiche für die angemessene und wichtige Entspannung nicht aus.

Damit der Erholungseffekt im Büroalltag nicht gleich wieder verpufft, sollten Arbeitnehmer ihre Erholungsbedürfnisse im Blick haben und auch im Arbeitsalltag dafür sorgen, dass sie genügend Möglichkeiten schaffen, um die Akkus wieder aufzuladen. Je öfter die Erholung vernachlässigt wird, desto mehr manifestiert sich die Erschöpfung.

Erholung sollte also ein fortlaufender Prozess sein. Eine Gebrauchsanweisung für die "richtige" Erholung, die zu jedem Beschäftigten und zu jedem Arbeitsumfeld passt, gibt es zwar nicht, aber mit diesen Tipps vom LIA.nrw kommen Sie dem Erhalt der Erholung auf die Spur:


1. Ziehen Sie klare Grenzen zwischen Pausen und Arbeit!

Nutzen Sie Pausen, um Abstand von der Arbeit zu nehmen. Vereinbaren Sie zum Beispiel mit Ihren Kollegen, dass beim Mittagessen nicht über Arbeits-Themen gesprochen wird. Wenn das nicht geht, gehen Sie an der frischen Luft spazieren oder hören Sie etwas Musik, um den Kopf wieder frei zu bekommen und gut erholt weiterzuarbeiten.


2. Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst!

Mal eben hier helfen … mal schnell dort für jemanden etwas erledigen. Natürlich ist es wichtig, dass Sie für Familie, Freunde und Bekannte da sind; achten Sie aber darauf, dass Sie Ihre eigenen Bedürfnisse, was Ihre Erholung angeht, nicht vernachlässigen. Wenn Sie merken, dass Ihnen Ansprüche oder Anfragen zu viel werden, dürfen Sie auch mal Nein sagen.


3. Machen Sie in der Freizeit das Gegenteil vom Beruf!

Nutzen Sie Ihre Freizeit als Ausgleich zum Arbeitsalltag. Wer zum Beispiel viel am Schreibtisch arbeitet, sollte sich nach der Arbeit bewegen. Wer dagegen den ganzen Tag auch körperlich tätig ist, könnte ein Buch lesen, um sich zu erholen.

"Wichtig ist nur tun Sie Dinge, die Ihnen Spaß machen und die Ihnen gut tun", raten die Experten. Das LIA.nrw bietet für weitere Informationen die Themenseite Arbeit und Erholung an.

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