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BGHW: Änderungen in der Unternehmerversicherung ab 2020

Mindestversicherungssumme und Pflichtversicherung im Einzelhandel betroffen

Das Jahr 2020 bringt zwei wichtige Änderungen in der Unternehmerversicherung bei der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW). Die Unternehmerversicherung zahlt nach einem Arbeitsunfall, einem Wegeunfall oder bei einer Berufskrankheit die Kosten für Heilbehandlung und Rehabilitation.


Diese 2 Änderungen gelten ab 2020

  1. Bei der freiwilligen Versicherung muss die Mindestversicherungssumme von aktuell 20.000 Euro auf 24.000 Euro erhöht werden. Das ist auf eine Forderung des Bundesversicherungsamtes (BVA) zurückzuführen. Das bedeutet: Alle freiwillig Versicherten, die mit einer Mindestversicherungssumme zwischen 20.000 und 23.999 Euro bei der BGHW versichert sind, kommen automatisch zum Jahreswechsel in die neue Versicherungssumme. Die BGHW erklärt, dass es auch möglich ist, die Versicherung zu kündigen. Infos bekommen Betroffene in einem Brief.
  2. Im Einzelhandel endet die Pflichversicherung für die Unternehmer im Einzelhandel, für die noch vor dem Jahr 2011 eine Pflichtversicherung begründet wurde. Betroffene, die trotzdem weiter bei der BGHW versichert sein wollen, können dies freiwillig tun. Sie sind nahtlos versichert, wenn der Antrag auf freiwillige Versicherung vor dem 1. Januar 2020 bei der BGHW eingeht. Für bisher Pflichtversicherte, die keinen solchen Antrag auf freiwillige Versicherung stellen, erlischt der Versicherungsschutz mit Ablauf des 31. Dezember 2019, auch wenn sie eine Zusatzversicherung abgeschlossen haben. Auch hier werden die Betroffenen mit einem Brief informiert.
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