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Sicherheitsbeauftragte in der Feuerwehr

Unverzichtbar für die Unfallverhütung

Verantwortung für die Sicherheit im Brandschutz tragen Städte und Gemeinden. Die Organisation innerhalb der Feuerwehr ist Sache der Wehrführung. Ein wichtiges Bindeglied aber zwischen Führung und Mannschaft ist der Sicherheitsbeauftragte. Er dient als kompetenter und vertrauensvoller Ansprechpartner für alle Fragen der Prävention.

Ein Sicherheitsbeauftragter hat nach Auskunft der Feuerwehr-Unfallkasse für Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein (HFUK Nord) folgende Aufgaben:

  • Er unterstützt und berät bei der Unfallverhütung.
  • Er führt Schulungen und Ausbildungsdienste zur Unfallverhütung durch.
  • Er hat einen geübten Blick für Sicherheitsdefizite und Gesundheitsgefahren und macht darauf aufmerksam.
  • Er meldet erkannte Mängel.
  • Er hält Feuerwehrangehörige zu sicherem Handeln an.

Entscheidend ist, dass ein Sicherheitsbeauftragter von Führungskräften und Feuerwehrangehörigen akzeptiert wird. Er sollte über eine gute Beobachtungsgabe und Überzeugungskraft verfügen. Auch Erfahrung und Fachkunde sind nötig, um dieser Aufgabe gerecht zu werden.

Umfangreiche Unterstützung und Hilfestellung für die Arbeit der Sicherheitsbeauftragten bieten die Feuerwehr-Unfallkassen an. Ob Schulungsmaterialien, Medienpakete, Videoclips, Broschüren oder Plakate - Vieles gibt es direkt zum Herunterladen, z.B. bei der HFUK Nord.

Auch um die Ausbildung der Sicherheitsbeauftragten kümmern sich die Unfallkassen: Zunächst erfolgt ein dreitägiger Grundlehrgang, nach einiger Zeit im Amt ein Fortbildungslehrgang. Auf Kreisebene werden weitere Fortbildungen angeboten.


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