Nachricht

Stapler fahren mit AR-Brille

Virtuelle Sichtverbesserung - Projektbeteiligung noch möglich

Am Steuer eines Gabelstaplers ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten: Der Hubmast, das Fahrzeugdach und die Ladung versperren oft die Sicht. Schon heute erfassen Kameras nicht einsehbare Bereiche für den Fahrer. Doch jeder Blick in die Kamera birgt das Risiko, im eigenen Sichtfeld etwas zu verpassen.

Um dieses Problem zu lösen, gibt es jetzt das Forschungsprojekt "ViSIER - Virtuelle Sichtverbesserung und intuitive Interaktion durch Erweiterte Realität an Flurförderzeugen". Dem Konzept nach trägt der Staplerfahrer eine AR-Brille, die ihm zusätzlich zu seinem realen Sichtfeld Kamerabilder in seiner Blickrichtung zur Verfügung stellt. AR steht für "Augmented Reality" oder "Erweiterte Realität". Für den Fahrer soll es so wirken, als könne er durch die vorhandenen Hindernisse hindurchsehen.

An diesem Projekt arbeiten zwei Forschungseinrichtungen und drei namhafte Gabelstapler-Hersteller zusammen. Das Institut für Transport- und Automatisierungstechnik (ITA) der Leibniz Universität Hannover sucht geeignete Kamera-Lösungen, damit alle Sichtbeschränkungen von Kamerabildern überlagert werden können. Das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH untersucht, welche Informationen der Fahrer bei welcher Gelegenheit wirklich benötigt, welche ihn überfordert und wie er durch einfache Gestensteuerung bestimmte Informationen ein- und ausblenden kann.

Das Projekt ist am 27. August im IPH angelaufen. Unternehmen, die sich für virtuelle Sichtverbesserung interessieren, können aber immer noch einsteigen: Melden Sie sich dazu bei Projektingenieur Alexander Poschke vom IPH unter Telefonnr. (0511) 279 76-229 oder folgen Sie unserem Link.

Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie zu, dass Cookies in Ihrem Browser platziert werden.  [mehr erfahren] OK, verstanden